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Ziele der Erlebnispädagogik - einfach erklärt

Die Pädagogik besitzt unterschiedlichste Ansätze und verfolgt viele Ziele. Die Erlebnispädagogik setzt sich als primäres Ziel, eine Stärkung der Gruppendynamik zu erreichen. Auf welchem Wege die Erlebnispädagogik dies erzielen will, das erfahren Sie hier.

Das Team gewinnt.
Das Team gewinnt. © S._Hofschlaeger / Pixelio

Die Erlebnispädagogik ist als handlungsorientierte Erziehung zu verstehen. Charakteristisches Merkmal der Erlebnispädagogik ist ein Erlebnis, das nicht alltäglich ist, sondern herausragt. Lesen Sie mehr über die Ziele der Erlebnispädagogik.

Die Erlebnispädagogik - ein ganzheitliches Erziehungskonzept

  1. Die Pädagogik greift als interdisziplinäre Wissenschaft auf Erkenntnisse der Psychologie zu. So unterscheidet die neuere Psychologie drei elementare Ausrichtungen: Bewerten, Verhalten und Erleben. Das Erleben eines Menschen ist dabei der zentrale Punkt bei der Erlebnispädagogik.
  2. Die Erlebnispädagogik ist handlungsorientiert ausgerichtet. Das heißt, die Teilnehmer agieren eigenständig; sie machen mit und lösen Aufgaben oder Probleme selbst. Begleitet werden die Maßnahmen von pädagogisch geschulten Kräften. Die Art des moderierenden Lernens hat auch in der Erwachsenenpädagogik mittlerweile Einzug gehalten.
  3. Dabei ist es eines der Merkmale und Ziele der Erlebnispädagogik, dass alle Teilnehmer freiwillig mitmachen. Beteiligte an Maßnahmen der Erlebnispädagogik sollen also nicht unter Druck gesetzt werden, um an einer Aktion teilzunehmen.
  4. Weiterhin ist häufig das Lernen in der Gruppe eines der wichtigen Ziele der Erlebnispädagogik. Soziales Verhalten und Kooperationsfähigkeit sollen dabei verbessert werden.

Ziele im Team verfolgen und erreichen

  1. Mit der Erlebnispädagogik verbinden Sie mit Sicherheit auch  Bilder von Menschen, die in der Natur bestimmte Aufgaben gemeinsam lösen.
  2. Durch die Bewältigung von Problemen im Team oder der gegenseitigen Hilfestellung beim Klettern wie auch anderer Tätigkeiten soll das Gruppengefühl gestärkt werden. Außerdem soll durch die verschiedenen Maßnahmen bei den Teilnehmern das Gefühl erreicht werden, dass eine Zusammenarbeit notwendig ist.
  3. Dabei sind die Grenzen der Erlebnispädagogik - etwa zur Umwelt- und Naturpädagogik - fließend. 
  4. Die Erlebnispädagogik erstreckt sich auf immer weitere Bereiche, auch des alltäglichen Lebens. Durch neue Erfahrungen kann auch der Alltag zu einem besonderen Erlebnis gestaltet werden. Die eindeutige Bestimmung, was die Erlebnispädagogik speziell auszeichnet, erweist sich durch die große Bandbreite der Erlebnispädagogik als schwierig.
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