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Zenitstand der Sonne berechnen - so geht's

In der Schule aber auch im echtem Leben bekommen Sie es häufig mit dem Zenitstand der Sonne zu tun. Dieser besondere Stand des Sonne hat verschiedene Auswirkungen auf die Erde, Sie und das Klima. Wie Sie den Zenitstand der Sonne berechnen und was es damit auf sich hat, zeigt der folgende Artikel.

So berechnen Sie den Zenitstand.
So berechnen Sie den Zenitstand.

Der Zenitstand hat viele Bedeutungen

Der Zenitstand der Sonne bedeutet, dass die Sonne an einem bestimmten Punkt zu einer bestimmten Zeit im Zenit, also im rechten Winkel, zu diesem Ort steht.

  • Deshalb ist es, wenn Sie sich an diesem Ort befinden, besonders heiß, während es Ihnen an anderen Orten der Erde, an denen die Sonne nicht den Zenitstand erreicht, kühler bzw. kälter vorkommt.
  • Durch die besonderen Gegebenheiten der Erde, deren Form und Drehung, können Sie den Zenitstand der Sonne nur am Äquator bzw. in dessen südlicher oder nördlicher Umgebung bewundern.
  • Die Grenzen, an denen Sie den Zenitstand der Sonne betrachten können, nennen sich südlicher bzw. nördlicher Wendekreis und bilden somit die Grenzen für den Zenitstand der Sonne.
  • Zwischen diesen Wendekreisen im Norden bzw. Süden und dem Äquator bewegt sich die Sonne und damit deren Zenitstand dann im Laufe des Jahres hin und her und sorgt für die Jahreszeiten und die verschiedenen Tagesabläufe, die Sie kennen.

Zenit der Sonne berechnen

  • Zuerst müssen Sie beachten, dass der Zenitstand der Sonne nur im beschriebenen Bereich der Erde vorkommt, weshalb Sie ihn auch nur in dieser Zone berechnen können.
  • Als Nächstes sollten Sie wissen, dass man, um den Zenitstand genau berechnen zu können, sich einer Faustformel bedient, die Ihnen dabei hilft, die verschiedenen Jahreszeiten und den Zenitstand nachvollziehen zu können.
  • Dabei müssen Sie zunächst daran denken, dass die Sonne am 21. Juni am nördlichen Wendekreis den Zenitstand erreicht, was bedeutet, dass auf der nördlichen Halbkugel Sommer, auf der südlichen Erdhalbkugel Winter herrscht.
  • Im folgenden Punkt beschreibt Ihnen diese Formel, dass die Sonne dann weiter zieht und am 21. Dezember den südlichen Wendekreis erreicht, weshalb Sie dort Sommer und im Norden Winter vorfinden.
  • Natürlich sehen Sie in dieser Formel auch, dass sich die Sonne In der Zeit zwischen dem 21. Juni und dem 21. Dezember zweimal im Zenit über dem Äquator befindet, was für Herbst bzw. Frühling sorgt.
  • Am 21. März befindet sich die Sonne zum ersten Mal im Zenit über dem Äquator, was für Sie Frühling im Norden bzw. Herbst im Süden bedeutet.
  • Am 21. September hingegen ist im Süden Frühling und im Norden Herbst, da der Zenitstand der Sonne zum zweiten Mal am Äquator erreicht wird.
  • Um zu berechnen, wann die Sonne an welchem Ort der Erde im Zenit steht, müssten Sie sich höherer Mathematik bedienen, die nicht ganz einfach zu verstehen ist.
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