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Zeitrechnen - mit Excel geht es so

Die Tabellenkalkulation Excel ist ein äußerst universell einsetzbares Programm. Sogar das Zeitrechnen ist hiermit ohne Weiteres möglich. Wichtig hierbei ist das richtige Einstellen des Zellenformates.

Auch Uhrzeiten können in Excel berechnet werden.
Auch Uhrzeiten können in Excel berechnet werden.

Das Zeitrechnen mit einer Tabellenkalkulation

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Die Tabellenkalkulation Excel bietet eine fast unendliche Anzahl von Möglichkeiten der Berechnung in den Zellen.

  • Neben der Berechnung von Zahlenwerten (zum Beispiel Währungen oder Messwerte) ist auch das Zeitrechnen ohne Weiteres mit dieser Tabellenkalkulation möglich.
  • Für die Berechnung von Zeiten müssen lediglich die betreffenden Zellen im richtigen Format eingestellt werden.
  • Die eigentliche Berechnung kann beispielsweise dadurch geschehen, dass Sie die Endzeit von der Anfangszeit subtrahieren, indem Sie eine einfache Formel der Subtraktion beim Feld für die Differenzzeit eingeben.
  • Des Weiteren ist es auch möglich, entsprechende Begriffe in die Zelle mit der Differenzzeit einzufügen (zum Beispiel xx Tage und xx Stunden).
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So stellen Sie das Zellenformat bei Excel ein und führen Zeitberechnungen durch

  1. Als Erstes müssen Sie die Zellen für die spätere Zeiteingabe in das richtige Zeitformat einstellen, damit die Zeitberechnungen auch korrekt angezeigt werden. Wählen Sie dazu die betreffenden Zellen aus, indem Sie in der Menüleiste unter "Format" die "Zellen" anklicken.
  2. Unter dem Reiter "Zahlen" wählen Sie hier die "Uhrzeit" aus und unter "Typ" das von Ihnen gewünschte Anzeigeformat (zum Beispiel "13:30"). Danach übernehmen Sie die Einstellungen durch einen Klick auf Ok.
  3. Als Nächstes müssen Sie das Format der Zellen einstellen, in welchen später die Zeitdifferenz des Zeitrechnens angezeigt werden soll. Hier haben Sie zwei verschiedene Möglichkeiten.
  4. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, dass Sie hier ebenfalls die Uhrzeit einstellen, wie es zuvor schon bei den Eingabefeldern erfolgte. Allerdings hat diese Methode einen entscheidenden Nachteil: Auf diese Weise können nur Zeitberechnungen durchgeführt werden, welche innerhalb eines Tages stattfinden. Erfolgen Einträge, welche über Mitternacht hinausgehen, so wird im Feld für das Ergebnis nichts angezeigt.
  5. Diesen Nachteil können Sie mit der zweiten Möglichkeit umgehen. Beim Zellenformat wählen Sie hier nicht die Uhrzeit, sondern das benutzerdefinierte Format.
  6. Hier können Sie den Eintrag "TT.MM hh:mm" auswählen. Wenn Sie dieses Zahlenformat auswählen, tritt der oben genannte Fehler nicht mehr auf. Benötigen Sie die Angabe des Monats nicht und die Anzeige soll später in Tagen, Stunden und Minuten angezeigt werden, so können Sie unter "Typ" Folgendes eintragen: TT "Tage" hh "Stunden" mm "Minuten". Das Ergebnis würde nun beispielsweise lauten: 2 Tage 11 Stunden 15 Minuten.
  7. Natürlich müssen Sie die Berechnung noch als Formel für die Ergebnisfelder eintragen. Dazu wählen Sie das entsprechende Feld aus und subtrahieren die Anfangszeit von der Endzeit (zum Beispiel: Die Anfangszeit steht in Zelle A3 und die Endzeit in Zelle B3. Hier würde die Formel folgendermaßen lauten: "=B3-A3".
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