Im Haushalt oder im Garten passieren öfter mal kleine Unfälle, die schmerzhaft enden. Hier finden Sie einige Maßnahmen, wie Sie einen angebrochenen Zeh zuhause behandeln können.
- 29.12.2011 Sabine Asten
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
Angebrochener Zeh - Erste Hilfe für Zuhause
- Als Erstes sollten Sie den angebrochenen Zeh mit kaltem Wasser oder einem Coolpack kühlen. Sie können den Zeh mehrmals am Tag 10-20 Minuten am Stück kühlen. Das Kühlen hilft Ihnen super gegen eine Schwellung und die Schmerzen. Achtung: Coolpack nicht direkt auf die Haut legen, sondern vorher mit einem Tuch umwickeln.
- Sie können auch einen lockeren Salbenverband mit einem Sportgel oder Schmerzgel anlegen. Das wirkt entzündungshemmend und abschwellend. Das sollten Sie nicht anwenden, wenn Sie eine kleine Wunde am Zeh haben.
- Falls Sie eine kleine Wunde an Ihrem Zeh haben, reinigen Sie sie und decken sie mit einem Pflaster ab.
- Wenn die Schwellung nicht so stark ist, können Sie sich auch den angebrochenen Zeh schienen. Am besten mit einem Tape oder Pflaster stabilisieren, damit er wieder gerade zusammen wächst.
- Legen Sie den Fuß mit dem verletzten Zeh hoch und bewegen Sie ihn so wenig wie möglich. Versuchen Sie beim Laufen nicht direkt auf den Zeh aufzutreten.
Weitere Maßnahmen bei einem angebrochenen Zeh
- Falls Ihr angebrochener Zeh blau geworden ist, können Sie ihn mit Heparinsalbe oder Arnikasalbe einschmieren und vorsichtig mit einer Kompresse und Verband abdecken.
- Sie können auch Umschläge mit Arnika Tinktur machen oder Arnika Globuli einnehmen. Arnika hilft gegen Schwellungen, Prellungen und Blutergüssen.
- Falls Ihr angebrochener Zeh krumm ist, absteht oder die Schwellung nicht besser geworden ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Sie sollten dann ein Röntgenbild machen lassen, um eine größere Fraktur auszuschließen und um zu vermeiden, dass der Zeh schief zusammen wächst.
Sie sollten immer einen Arzt aufsuchen, wenn die Alltags-Verletzungen nicht verheilen.