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Zeckenmittel für Katzen - so schützen Sie Ihre Katze

Im Handel gibt es viele verschiedene Zeckenmittel für Katzen, jedoch sind längst nicht alle sinnvoll. Ein Zeckenhalsband für Katzen ist wegen der Verletzungsgefahr nicht zu empfehlen und manche ätherischen Öle sind für Katzen giftig. Kein Zeckenmittel kann vollkommenen Schutz bieten, deshalb lohnt es sich, über eine Kombination nachzudenken.

Katzen lieben es, in solchen Gebieten herumzustreunen.
Katzen lieben es, in solchen Gebieten herumzustreunen.

Was Sie benötigen:

  • Formel-Z für Katzen
  • Knoblauchgranulat
  • Help-Spray

Geeignete Zeckenmittel für den äußerlichen Gebrauch

  • Ein Spray mit ätherischen Ölen ist ein Zeckenmittel, das auf natürliche Weise wirkt. Wenn die Grundsubstanz zudem noch aus Aloe vera besteht, schützen und pflegen Sie Ihre Katze mit jedem Sprühstoß. Sinnvolle Zugaben sind außerdem Kokosöl, Lavendelöl oder Nelkenöl. Sehr giftig für Katzen ist Teebaumöl, deshalb sollten Sie beim Kauf auf die Inhaltsstoffe achten. Natürlich können Sie ein geeignetes Spray selbst herstellen, es gibt aber auch einige empfehlenswerte Produkte im Handel.
  • Von cdVet gibt es ein spezielles Spray extra für Katzen. Es ist unter dem Namen Insektweg Plus erhältlich und enthält kein Teebaumöl, dafür aber Citronella. Das Quick Help Spray von LR besteht aus Aloe vera und dem uralten Heilmittel Zistrose. Diese Pflanze zeichnet sich dadurch aus, dass bislang keinerlei Nebenwirkungen bekannt wurden. Das Spray wird nicht als Zeckenmittel betitelt, wirkt aber sehr gut gegen Zecken und andere Parasiten.
  • Ein spezielles Zeckenmittel ist der tic-clip von Anibio. Es handelt sich hierbei um einen Anhänger, der völlig giftfrei und wasserfest ist. Trägt Ihre Katze ein Halsband, können Sie ihn mit dem beigefügten Ring daran befestigen. Sollte Ihre Katze jedoch aus Sicherheitsgründen kein Band tragen, so können Sie den Anhänger auch am Schlafplatz anbringen.

Zeckenschutzschaum und Spot-on-Tropfen sind naturnahe Repellentien. 

  • Massieren Sie der Katze den Schaum zweimal monatlich gegen die natürliche Wuchsrichtung von hinten nach vorne ins Fell bis auf die Haut ein. Der Gesichtsbereich und geschädigte Hautbereiche dürfen nicht behandelt werden. Bei Nässe lässt die Wirkung nach, halten Sie jedoch einen Abstand von mindestens sieben Tagen zwischen den Behandlungen ein.
  • Spot-on-Tropfen werden auf die Nackenhaut und den Rutenansatz getupft. Der Wirkstoff verteilt sich in den folgenden Tagen über die gesamte Hautoberfläche. Die Behandlung muss alle zwei bis vier Wochen wiederholt werden.
  • Zeckenschutz-Halsbänder sind ein chemisch-pharmazeutisches Produkt und werden der Katze um den Hals gebunden. Der am häufigsten verwendete Wirkstoff Dimpylat ist für gesunde Tiere ab einem Lebensalter von zwölf Wochen verträglich. Die Halsbänder sind wasserfest und die Wirksamkeit dauert bis zu fünf Monate an.

Hilfreiche Ergänzungsfuttermittel für Katzen

  • In der Apotheke können Sie Formel-Z-Tabletten für Katzen kaufen. Es handelt sich hierbei um ein Präparat, das den Hautstoffwechsel aktiviert, wobei ein abschreckender Geruch für Zecken, Flöhe und Milben entsteht. Menschen können den Geruch nicht wahrnehmen. Der darin enthaltene Vitamin-B-Komplex verhilft Katzen außerdem zu einem schönen Fell und stärkt die Nerven.
  • Ein weiteres natürliches Zeckenmittel ist Knoblauch. Es lässt sich gut in Form von Granulat füttern. Verschiedene Hersteller bieten Knoblauchprodukte für Katzen an, Sie sollten jedoch darauf achten, dass das Produkt zu 100 % aus Knoblauch besteht. Knoblauch verändert den Eigengeruch bei Katzen und hat außerdem antibakterielle Wirkung.

Wozu Zeckenmittel für Katzen verwenden?

Zeckenmittel bekämpfen erfolgreich Zecken, jene zu den Spinnentieren gehörigen Blutsauger, die im Unterholz auf Beute lauern und bei Gelegenheit aktiv werden. Dieser Zeckenbiss bleibt oft unbemerkt, weil Zecken blutgerinnungs- und entzündungshemmende sowie betäubende Sekrete in die Wunde injizieren. In der Folge können FSME, eine Entzündung von Gehirn und Hirnhaut, sowie Borreliose, eine bakterielle Infektion, entstehen. Verschiedene Zeckenmittel für Katzen verhindern, dass es so weit kommt.

Was tun beim Zeckenbiss?

Frei laufende Katzen sollten während der warmen Jahreszeit täglich auf Zeckenbefall untersucht und etwaige Zecken mithilfe einer speziellen Zeckenzange unter stetigem Zug entfernt werden. Entsteht innerhalb der nächsten drei Wochen eine kreisrunde rote Verfärbung rund um die Einstichstelle, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen.

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