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Zeckenbiss bei Pferden - was tun?

Ein Zeckenbiss ist für Pferde genauso gefährlich wie für den Menschen. Aus diesem Grund sollten Sie bei einem Zeckenbiss immer sofort reagieren.

Zecken sind auch für Pferde gefährlich.
Zecken sind auch für Pferde gefährlich. © Harry_Hautumm / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Zeckenzange
  • Teebaumöl oder Desinfektionsmittel

Gefahren durch einen Zeckenbiss

Wie schon erwähnt, kann sich ein Zeckenbiss auch beim Pferd sehr gefährlich auswirken, denn auch ein Pferd kann an Borreliose oder Gehirnhautentzündung erkranken.

  • Eine weitere Problematik stellt sich dadurch ein, dass durch das Fell nicht jede Zecke entdeckt und somit rechtzeitig entfernt werden kann. Denn wird eine Zecke sofort entfernt, können sich keine Bakterien ausbreiten. Das Verbreiten der Bakterien findet erst ein paar Stunden nach dem Biss statt.
  • Denken Sie auch daran, dass Sie im Gegensatz zum Menschen beim Pferd keine Wanderröte erkennen können, sehen Sie nicht gezielt nach. Auch diese wird durch das Fell verdeckt.
  • Diese Fakten bezeugen, wie schnell ein Pferd von einer Zecke gebissen werden und dadurch erkranken kann, ohne dass der Mensch dies rechtzeitig erkennt.

Wie Sie Ihrem Pferd helfen können

Wenn Sie bei Ihrem Pferd eine Zecke entdecken, dann sollten Sie folgendermaßen vorgehen.

  1. Verwenden Sie eine Zeckenzange, die Sie in der Apotheke oder in der Drogerie kaufen können.
  2. Legen Sie die Zange so um den Zeckenkopf, dass diese direkt auf der Haut des Pferdes aufliegt und der komplette Kopf in der Zange ist.
  3. Nun drehen Sie die Zange entweder nach links oder nach rechts. Achten Sie darauf, dass Sie die komplette Zecke plus Kopf entfernen. Achten Sie ferner darauf, dass das Herausdrehen schnell passiert, denn die Zecke sondert in diesem Überlebenskampf nochmals Bakterien ab.
  4. Anschließend sollten Sie den Zeckenbiss mit einem Desinfektionsmittel oder mit Teebaumöl besprühen.
  5. Beobachten Sie den Zeckenbiss, ob sich eine Wanderröte bildet.

Wenn Sie besonders sorgfältig vorgehen möchten, dann können Sie das Blut Ihres Pferdes auf Borrelien untersuchen lassen.

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