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Zaunpfähle aus Metall verwenden - Vor- und Nachteile

Jeder Zaun ist nur so stabil wie seine Zaunpfähle. Neben den verschiedenen Konstruktionsmodellen beginnt die Planung deshalb schon mit der Auswahl des Materials. Ob Holz oder Zaunpfähle aus Metall - die beiden großen Konkurrenten im Zaunbau haben ihre Vor- und Nachteile.

Haltbarkeit hat ihren Preis.
Haltbarkeit hat ihren Preis.

Viele Überlegungen kommen bei einem Zaunbau zusammen. Er soll lange Bestand haben, stabil sein und daneben natürlich noch günstig und optisch ansprechend. Zaunpfähle aus Metall sind nicht nur bei gewerblichen Einfriedungen sehr beliebt, auch am eigenen Garten sind sie immer häufiger anzutreffen.

Zaunpfähle - beinahe unverwüstlich

  • Durch die industrielle Fertigung erhalten Sie Zaunpfähle mit gleichbleibender Qualität. Sie müssen sich nicht mit Holzeinschlüssen herumärgern und die Abmessungen sind immer identisch. Die Auswahl ist sehr groß und reicht vom unbehandelten Metall, bis zur farblich ansprechenden Pulverbeschichtung oder Kunststoffummantelung.
  • Werden Zaunpfähle aus Metall fachgerecht in den Boden eingesetzt, sind sie äußerst stabil und verfügen über eine hohe Tragfähigkeit. Auch schwere Zaunelemente können problemlos daran befestigt werden. Die Verbindungen reißen nicht aus. Selbst wenn Sie Ihren Zaun mit Ranken als Sichtschutz überwuchern lassen, tragen Zaunpfähle aus Metall diese zusätzliche Last ohne Probleme.
  • Im Gegensatz zu Holz halten Metallzäune Witterungseinflüsse auch über viele Jahre hinweg gut aus. Sie verrotten nicht so schnell wie Holzpfähle und benötigen dabei deutlich weniger Pflege.

Preis und Aufwand der Zaunpfosten aus Metall

  • Entscheiden Sie sich beim Zaunbau für Zaunpfähle aus Metall, haben Sie zugleich ein längeres Projekt in Angriff genommen. Die Pfähle können nicht wie die einfachen Holzpfosten mit den praktischen Schlaghülsen im Boden versenkt werden. Der Aufwand ist also deutlich höher und erfordert Zeit. Sie müssen die Zaunpfähle entweder direkt in den Sockel versenken oder eine passende Verankerung in einem Betonsockel anbringen, in der die Zaunpfähle verschraubt werden können.
  • Bei einer derartigen Bodenbefestigung versteht sich von selbst, dass jede Verlegung des Zauns zum Problem werden kann. Bei direkt einzementierten Zaunpfählen aus Metall sind diese nur noch mit einer Flex zu entfernen oder Sie graben sie mitsamt Sockel aus dem Boden aus. Eine Wiederverwendung ist kaum noch möglich.
  • Zaunpfähle aus Metall gehören fast immer zu einem speziellen Zaunsystem. Jede Befestigung muss passend gekauft werden. Improvisationen bei der Zaunkonstruktion sind nicht möglich. Das Zubehör kostet meistens mehr als die eigentlichen Pfähle.
  • Wenn Sie nicht gerade Zaunpfähle aus nicht rostendem Stahl ausgesucht haben, sind auch die Pfosten aus Metall nicht völlig wartungsfrei. Die Kunststoffummantelung kann mit der Zeit brüchig werden, die Bereiche rund um die Befestigungslöcher sind anfällig für Rost. Unbehandelte Zaunpfähle müssen regelmäßig gestrichen werden, damit sie nicht durchrosten und irgendwann abbrechen. 
  • Schließlich ist der Preis auch grundsätzlich eine Überlegung wert. Metall ist teurer als Holz-Zaunpfähle. Natürlich gibt es auch bei den Holzzäunen sehr kostspielige Ausführungen, aber vergleicht man die entsprechenden Ausführungen in ihrer jeweiligen Klasse, werden Sie für Zaunpfähle aus Metall immer einen höheren Preis zahlen.

Die Entscheidung zwischen den Zaunpfählen aus Holz oder aus Metall ist nicht einfach. Beide haben große Vorteile und auch einige Nachteile. Wichtig ist letztendlich, welche Sie persönlich am schönsten finden und welche am besten zu Ihrem Zuhause und Ihrem Geldbeutel passen.

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