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Zamioculcas - Pflege der ostafrikanischen Pflanze

Die zu den Aronstabgewächsen zählende Zamioculcas zamiifolia stellt kaum Ansprüche an die Pflege und kommt auch mit wenig Licht aus.

Zamioculcas zamiifolia ist eine robuste Zimmerpflanze.
Zamioculcas zamiifolia ist eine robuste Zimmerpflanze.

Tipps zur Pflege der Pflanze

Diese Zimmerpflanze, die man auch als Glücksfeder oder Kartonpapier-Palme kennt, wächst üppig, wenn Standort und Pflege stimmen. Pflegefehler können Pflanzenschäden oder Schädlingsbefall zur Folge haben.

Die Zamioculcas zamiifolia bevorzugt helle bis halbschattige Standorte. Sie verträgt auch volle Sonne und Schatten. Vor direkter Mittagssonne sollten Sie sie schützen; Sonne morgens und abends ist ideal. Normale Zimmertemperaturen sind ausreichend, Temperaturen unter 16 Grad Celsius sind zu vermeiden.

Pflanzen Sie das Gewächs in Einheitserde auf Kompostbasis, Kübelpflanzenerde, Palmenerde oder eine Mischung aus Gartenerde, Torf, Sand und Kompost. Das Substrat muss idealerweise frei von Keimen, Viren und Schädlingen sein. Desinfizieren Sie es vorbeugend in der Mikrowelle oder im Backofen bei 200 Grad.

Pflege der Zamioculcas im Überblick
Pflegemaßnahme Ansprüche                            
Temperatur

durchschnittliche Zimmertemperatur von 20 °C,

im Winter 15 °C ausreichend

Gießen

Substrat gleichmäßig feucht,

Staunässe vermeiden,

oberste Substratschicht antrocknen lassen,

kurzzeitige Trockenheit wird vertragen,

andauernde Trockenheit führt zu Blattverlust,

vom Spätherbst bis zum Frühjahr weniger gießen,

ab März wieder mehr gießen

Düngen

von April bis September monatlich düngen,

vom Spätherbst bis zum Frühjahr kein Dünger,

ab März das erste Mal düngen,

Flüssigdünger für Grünpflanzen verwenden

 

 

 

 

Wissenswertes zur Zimmerpflanze

Charakteristisch für die Glücksfeder sind ihre dickfleischigen, fächerartigen und kräftigen intensiv grünen Blattfiedern (Blätter). Die knolligen Rhizome (unterirdisches Sprossachsensystem) sind die Wasserspeicher dieser Pflanze. Aus diesen Rhizomen entwickeln sich die einzelnen Blätter, die an ihrer Basis stark verdickt sind.

Während längerer Trockenphasen wirft die Pflanze Blattfiedern ab, um sich vor zu starker Verdunstung zu schützen. Ist wieder ausreichend Wasser vorhanden, beginnt sie neue Blätter zu bilden. In Zimmerhaltung erreicht dieses, in allen Pflanzenteilen schwach giftige, ostafrikanische Gewächs Wuchshöhen zwischen 60 und 90 Zentimetern.

Auch wenn die Pflege der Zamioculcas unproblematisch ist, kann es unter ungünstigen Bedingungen zu Krankheits- und Schädlingsbefall kommen. Vergilbte Blätter können auf zu viel Nässe hinweisen, die zu Fäulnis führen kann. Ist das der Fall, sollten Sie die Pflanze schnellstens umtopfen.

Zu trockene und warme Raumluft kann zu Spinnmilbenbefall führen, welcher an feinen Gespinsten zu erkennen ist. Spinnmilben lassen sich durch gründliches Abbrausen und Pflanzenschutzstäbchen aus dem Fachhandel wirksam bekämpfen.

Zamioculcas ab und zu umtopfen

Die Rhizome dieser Pflanze sind sehr kräftig, weshalb Sie mit dem Umtopfen nicht zu lange warten sollten. Der Topf wird schnell zu eng, sodass sich die Wurzeln aus dem Topf herausschieben. Da junge Pflanzen wesentlich schneller wachsen, müssen Sie unter Umständen jährlich umtopfen. Bei älteren Exemplaren ist dies alle zwei bis drei Jahre ausreichend.

Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen der Zamioculcas ist von März bis April, zu Beginn der Wachstumsphase. Das neue Pflanzgefäß muss über Abzugslöcher im Topfboden verfügen, sodass überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.

Während des Umtopfens ist eine gleichzeitige Teilung der Pflanze empfehlenswert. Dabei können die Feinwurzeln leicht eingekürzt werden, was das Wurzelwachstum anregt. Nach dem Teilen topfen Sie die neuen Pflanzen ein. Wird auf die Teilung verzichtet, muss das neue Pflanzgefäß entsprechend größer sein.

 

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