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YZF R1 RN12 - Wissenswertes zum Modell

Die Yamaha YZF R1 hat mit ihrer Premiere im Jahr 1998 für ordentlich Fuore gesorgt. Durch ihr geringes und perfekt balanciertes Gewicht bietet sie das Handling einer 600er-Maschine mit der Power der Einliter-Klasse. Diese Kombination verhalf dem Motorrad bereits im ersten Jahr zum Kultstatus. Auch die dritte Generation mit der internen Bezeichnung RN12 führt diese Tradition konsequent fort und setzt weitere Maßstäbe in Sachen Performance.

Superbikes bieten enorme Fahrleistungen.
Superbikes bieten enorme Fahrleistungen.

Der Motor der RN12 wurde komplett neu konstruiert

  • Die Yamaha YZF R1 RN12 verfügt über einen Reihenvierzylindermotor mit einem Hubraum von 998 cm3 und jeweils 5 Ventilen pro Zylinder.
  • Dieses Hochleistungstriebwerk generiert eine maximale Leistung von 126 kW bzw. 172 PS bei sagenhaften 12.500 Umdrehungen pro Minute. Durch ein speziell entwickeltes Staudrucksystem wird bei hohen Geschwindigkeiten sogar eine Leistung von 132 kW bzw. 180 PS realisiert.
  • Mit einer Verdichtung von 12,4 zu 1 erzeugt das Einliter-Triebwerk ein maximales Drehmoment von 105 Nm bei 8.500 Umdrehungen pro Minute.
  • Diese geballte Kraft wird über eine Mehrscheiben-Ölbadkupplung und durch ein Sechsganggetriebe in puren Vortrieb übersetzt. Die Verbindung zum Hinterrad erfolgt über eine entsprechend verstärkte Kette.
  • Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt innerhalb der kurzen Zeit von 3,2 Sekunden. Nach insgesamt 7,5 Sekunden ist bereits die 200-km/h-Marke überschritten. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei ca. 285 km/h erreicht.
  • Im Durchschnittsbetrieb ist bei der R1 mit einem Verbrauch von ca. 8,5 Liter Super bleifrei zu rechnen. Dank des 18-Liter-Tanks ist so eine Reichweite von etwa 210 km machbar.

Das Fahrwerk der YZF R1 bietet ultimativen Fahrspaß

  • Das Fahrwerk der Yamaha YZF R1 RN12 ist eine direkte Ableitung aus dem Motorsport. Es verleiht der Maschine ein phantastisches Handling, welches in der Liga der Superbikes seinesgleichen sucht.
  • Das Motorrad verfügt über einen Leichtmetall-Brückenrahmen mit einem Radstand von 1.415 mm.
  • Das Vorderrad ist an einer Upside-down-Gabel mit einem Gabelinnenrohrdurchmesser von 43 mm montiert. Diese Gabel ist komplett hinsichtlich Federbasis, Zug- und Druckstufe einstellbar.
  • Das Hinterrad ist durch ein Zentralfederbein mit dem Rahmen verbunden. Auch hier ist die volle Einstellbarkeit in Sachen Federbasis, Zug- und Druckstufe gegeben.
  • Der Federweg beträgt vorne 120 mm und hinten 130 mm.
  • Für die Verzögerung des Motorrads sorgen vorne eine Doppelscheibenbremse (320 mm Durchmesser) mit radial verschraubten Vierkolben-Festsätteln sowie hinten eine Einzelscheibe mit 220 mm Durchmesser und einem Einkolben-Schwimmsattel.
  • Der Bodenkontakt der vollgetankt 204 kg schweren Maschine erfolgt durch Hochleistungsreifen in den Dimensionen 120/70 ZR 17 vorne bzw. 190/50 ZR 17 hinten, welche auf Leichtmetall-Gussrädern montiert sind.
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