Irgendwann kommt für die meisten der Moment im Leben, an dem sie eine Wurzelbehandlung durchführen lassen müssen. Eine Wurzelbehandlung ist nichts Tragisches, allerdings gibt es auch Fälle, bei denen es zu stärkeren Schmerzen kommen kann.
- 08.06.2010 Anne Fritsch
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
- Lindenblütentee
- Schmerzmittel
- Eine normale Wurzelbehandlung verläuft meist über zwei bis drei Sitzungen. In der ersten Sitzung wird der entzündete Nerv entfernt, dabei entsteht ein Loch, ein sogenannter Kanal im Zahn. Dieser wird ausgespült und mit einer Füllung wieder verschlossen. In manchen Fällen wird erst einmal eine provisorische Füllung eingesetzt, bevor dann in einer weiteren Behandlungssitzung der Zahn endgültig verschlossen wird.
- Da es sich um eine Operation am Zahn handelt, bei der es zwar keine Wunde gibt und idealerweise der Schmerz verursachende Nerv entfernt worden ist, sollte es im Normalfall zu keinen schlimmeren Schmerzen kommen. Normalerweise verschwinden die leicht ziehenden Schmerzen dann am nächsten Tag.
Die Schmerzen nach einer Wurzelbehandlung lindern
- Trinken Sie Lindenblütentee, oder spülen Sie Ihren Mund nach der Wurzelbehandlung mit Lindenblütenaufguss aus, um den Zahn zu schonen und bei der Heilung zu unterstützen. Um den Tee selbst herzustellen, gießen Sie einfach zwei Esslöffel getrockneter Lindenblüten mit heißem Wasser auf und lassen sie zehn Minuten ziehen.
- Falls Sie nach der Wurzelbehandlung unter pochenden, klopfenden, sehr unangenehme Schmerzen leiden, sollten Sie sich umgehend an Ihren Zahnarzt oder sogar den Notdienst wenden, damit Sie möglichst schnell wieder von Ihren Schmerzen befreit werden.
- Sie können auch mit Schmerzmitteln versuchen, Ihren Beschwerden entgegenzuwirken (Hinweise zur Anwendung von Schmerzmitteln erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker), aber da durch schmerzstillende Medikamente nicht die eigentliche Ursache der Schmerzen beseitigt werden kann, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.