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Wundheilung beschleunigen - so helfen Hausmittel

Bei kleinen Wunden oder Verletzungen können Hausmittel die Wundheilung beschleunigen. Große und tiefe Wunden sollten allerdings immer ärztlich kontrolliert werden. Ein Schutz gegen Tetanus ist hier äußerst wichtig.

Kleine Wunden mit Hausmittel behandeln.
Kleine Wunden mit Hausmittel behandeln.

Was Sie benötigen:

  • fließendes Wasser
  • frischer Kamillentee
  • Teebaumöl
  • naturreiner Honig
  • Johanniskrautöl
  • Kompresse/Verband
  • Arzt/Ärztin

Kleine Wunden sind im Haushalt oder in der Freizeit unvermeidbar. Sei es das Messer in der Küche oder ein einfaches Hinfallen, schnell kann man sich eine Hautstelle verletzen. Handelt es sich allerdings um Bisswunden von Tieren oder großen Verletzungen, die tief in die Haut gehen, sollten Sie lieber nicht selber daran hantieren, sondern einen Arzt/eine Ärztin auf die Wunde schauen lassen. Es können nämlich auch immer mal wieder Fremdkörper in die Wunde gelangen, die erheblichen Schaden anrichten können. Wichtig ist allerdings immer, dass ein Schutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) besteht.

Die Wundheilung beschleunigen

  • Bevor Sie diverse Hausmittel zur schnellen Heilung anwenden, ist es zunächst einmal sehr wichtig, dass die Wunde ordentlich gereinigt wird.
  • Unter fließendem Wasser können Dreckreste gelöst und entfernt werden. Auch frischer, abgekühlter Kamillentee eignet sich zur Wundreinigung.
  • Wenn Sie Teebaumöl vertragen und keine allergische Reaktion bekannt ist, kann dieses Öl die Wundheilung beschleunigen. Einige Tropfen genügen.
  • Naturreiner Honig wirkt entzündungshemmend und kann auf die Wunde gestrichen werden. So sparen Sie sich teure Desinfektionsmittel. Die Wunde sollte nach dem Bestreichen allerdings abgedeckt werden.
  • Eine Kompresse mit Johannis-Krautöl kann ebenso eine Heilung vorantreiben. Ein kleiner Verband sollte allerdings zur Fixierung angebracht werden.

Wann zum Arzt?

  • Verletzungen und Wunden, die sehr stark bluten und von größerem und tieferem Ausmaß sind, sollten immer von einem Arzt/einer Ärztin kontrolliert werden.
  • Nehmen Sie Medikamente, die Blut verdünnend wirken, muss Ihnen ggf. auch ein Arzt/eine Ärztin bei der Stoppung der Blutung helfen.
  • Besteht kein Impfung gegen Tetanus, sollte diese unbedingt nachgeholt werden.
  • Sollten die Wunde nicht heilen, obwohl Sie versucht haben, eine Wundheilung zu beschleunigen, ist eine ärztliche Kontrolle unumgänglich. Bei Entzündungen und eitrigen Wunden ebenfalls bitte eine Arztpraxis aufsuchen.
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