- 15.09.2011 Ina Seyfried
- fließendes Wasser
- Kamillenblüten
- kochendes Wasser
- Baumwolltuch
- naturreinen Honig
- Teebaumöl
- Präparate mit Ringelblüten
Egal ob im Haushalt, beim Sport oder in der Freizeit, kleine Wunden passieren manchmal ganz schnell. Wenn keine bestimmten Allergien gegen ein Mittel bestehen, können Sie auch kleine Wunden mit Hausmittel desinfizieren. Bei großen oder sehr tiefen Verletzungen, bei eitrigen oder stark blutenden Wunden, bei Bisswunden oder bei Fremdkörpern in der Wunde, sollte immer ein Arzt die Kontrolle übernehmen. Ein Impfschutz gegen Wundstarrkrampf ist wichtig und sollte daher immer bestehen und aufgefrischt werden.
Kleine Wunden desinfizieren
- Zunächst einmal ist es wichtig, die jeweilige Wunde zu säubern. Dies sollte unter fließendem Wasser geschehen.
- Sie können auch mit frischem Kamillentee eine Wunde behandeln. In 250 ml kochendem Wasser geben Sie einfach 2 Teelöffel Kamillenblüten, lassen dies gut durchziehen und seihen dann die Blüten ab. Ein kleines Tuch wird dann hineingetaucht, ausgewrungen und auf die Wunde gelegt.
- Haben Sie naturreinen Honig zu Hause, so haben Sie ein altes Hausmittel um Wunden zu desinfizieren. Honig kann krankmachende Keime abtöten und wirkt entzündungshemmend. Geben Sie etwas Honig auf die Verletzung und decken Sie ggf. ab.
Weitere Hausmittel zur Behandlung
- Besteht keine Unverträglichkeit gegen Teebaumöl, so können auch hier einige Tropfen helfen, eine Wunde zu desinfizieren. Dies sollte aber nur bei Erwachsenen angewendet werden und nicht bei Babys und Kindern.
- Präparate mit Ringelblume wirken sich ebenso positiv auf die Heilung von kleinen Wunden aus. Diese bekommen Sie in Drogerien oder in der Apotheke. Lesen Sie aber immer die Hinweise des Herstellers.
- Sollten Sie einen Verband angelegt haben, sollten Sie immer darauf achten, dass dieser sauber und steril ist. Wichtig ist auch, dass er regelmäßig gewechselt wird.