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"Woran erkennt man echte Perlen?" - So geht's

Modeschmuck ist voll im Trend - ist er doch günstig und in vielen Varianten erhältlich. Auch Perlen, die Ihrem (echten) Vorbild täuschend ähnlich sehen, werden nachgemacht. Sie bevorzugen das Original? Gut! Aber: Woran erkennt man eigentlich, ob es sich um echte Perlen handelt?

Woran erkennt man echte Perlen?
Woran erkennt man echte Perlen?

Was Sie benötigen:

  • ein paar Perlen

Echt oder unecht - Perle ist nicht gleich Perle.

Echte Perlen und Immitate

Als "echt" oder "natürlich" darf sich ausschließlich die Perle bezeichnen, die (ohne jegliches Zutun des Menschen) in einem Gewässer gewachsen ist.

  • Vielleicht haben Sie schon einmal den Begriff "Orient-Perlen" gehört, auch so dürfen sich einige der echten "Perlmuttkügelchen" nennen. Etwas bis zu Mitte des 19. Jahrhunderts haben Perlentaucher diese kleinen Schätze (vor allem aus dem persischen Golf) gefischt.
  • Doch nicht nur in den Ozeanen sind natürliche Perlen zu finden. Es gibt auch (natürliche) Flussperlen. Die kleinen Schmuckstücke stammen aus mitteleuropäischen Gebirgsbächen - und ihnen wurde, über viele Jahrhunderte hinweg, eine besondere Bedeutung beigemessen.
  • Und wie ist es mit der Kulturperle? Hier handelt es sich um eine Zuchtperle, die - von Menschenhand - auf Muschelbänken gezüchtet wird. Ein aufwendiges Unterfangen: Die Perle braucht zwei bis drei Jahre bis sie "ausgewachsen" ist und muss während dieser Zeit "gehegt und gepflegt" werden.
  • Dann gibt es da zum Beispiel noch die Mallorquinischen Perlen. Hört sich gut an, oder? Das ist es aber nur dann, wenn Sie Kunstperlen erwerben wollen. Ihren Namen verdanken die aufwendig hergestellten Imitate dem Ort, an dem sie ursrünglich gefertigt wurden: Mallorca. Diese kleinen "Kunstwerke" kommen ihrem Original sehr nahe.
  • Andere Kunstperlen werden weniger aufwendig gearbeitet. Sie bestehen aus eher minderwertigen Materialien. Auch wenn Sie auf den ersten Blick ihrem Vorbild schon einmal täuschend ähnlich sehen können, sind sie nur eine kurzlebige Kopie.

Sicher fragen Sie sich nun, woran man die Unterschiede der verschiedenen Perlen erkennt.

Woran erkennt man das Original? - Anhaltspunkte

Eine schlechte Nachbildung eines Schmuckstückes werden Sie sicher sofort als "Fälschung" entlarven können. Doch wie ist es mit aufwendig gearbeitetem Modeschmuck?

  • Echte Perlen können Sie, wenn Sie über ein wenig Feingefühl verfügen, "erfühlen". Die Oberfläche einer natürlichen Perle ist immer etwas gröber strukturiert, als die einer Nachbildung - selbst wenn die echte Perle poliert wurde, wird sie nie so glatt sein wie eine Kunstperle. Reiben Sie die Perlen an Ihren Zähnen, sie können den Unterschied spüren.
  • Ebenfalls mit Ihren Zähnen können Sie den nächsten Test durchführen: Beißen Sie auf die Perle. Wie fühlt sich das an? Wenn es ein wenig "knirscht", dann könnte die Perle echt sein. Ein eher weicheres und nachgiebigeres Gefühl, deutet dagegen auf eine unechte Perle hin.
  • Eine weitere Möglichkeit, um die Echtheit zu ermitteln, ist es, die Perlen aneinander zu reiben. Sind die kleinen Kugeln echt, dann können Sie das daran erkennen, dass eine Art "Perlenstaub" entsteht. Entsteht kein Abrieb, dann handelt es sich vermutlich um eine Imitation.
  • Die "billigen" Nachbildung bestehen zumeist aus lackiertem oder beschichtetem Kunststoff. So bietet sich ein alter und effektiver Trick an, um zu überprüfen ob die Perlen echt sind: Tauchen Sie sie in Nagellackentferner. Wird die Oberfläche angegriffen, dann ist der Schmuck wertlos.

Sind Sie unsicher, dann suchen einen Experten auf - er wird wissen, woran man echte Perlen erkennt.

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