Wolkenarten  - Entstehung und Unterschiede

Dadurch, dass die Sonne die Erde erwärmt, verdunstet Wasser aus Wäldern und Gewässern. Steigt der Wasserdampf in hohe Luftschichten auf, die kälter sind, verwandelt er sich wieder in Wassertröpfchen. Und aus großen Ansammlungen dieser Wassertröpfchen entstehen dann sichtbare Wolken. Es gibt viele verschiedene Wolkenarten, die auf die jeweilige Wetterlage sowie die Wetterentwicklung hindeuten.

  • Die verschiedenen Wolkenarten kommen in unterschiedlichen Höhen vor.
  • Wolken in oberen Luftschichten bestehen aus Eiskristallen. Denn sie befinden sich etwa 10 bis 12 Kilometer über der Erdoberfläche, wo es bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad Celsius bitterkalt ist. Diese sogenannten „hohen Wolken“ sehen sehr zart aus und werden daher Schleier- und Federwolken genannt. Aus diesen Wolken ist allerdings kein Niederschlag zu erwarten.
  • Zu den „mittleren Wolken“ zählen die Wolken, die sich circa 5 bis 9 Kilometer über der Erdoberfläche befinden. Sie werden Haufen- oder Schönwetterwolken genannt, denn obwohl sie aus unzähligen Wassertröpfchen bestehen, fällt auch aus ihnen zumeist kein Niederschlag.
  • „Niedere Wolken“ befinden sich 300 Meter bis 2 Kilometer über dem Erdboden, können aber auch in Bodennähe sinken, denn sie sind äußerst groß und schwer. Diese Regenwolken können sich nahezu flächendeckend auftürmen und sehr dunkel werden. Aus ihnen fällt der Jahreszeit entsprechend entweder Regen oder Schnee.

Wassertröpfchen in oberen Luftschichten

  • Nur durch die Wärme der Sonne ist die Wolkenbildung möglich. Denn Sie sorgt für die Verdunstung des Wassers, das dann als Wasserdampf in höhere Sphären aufsteigen kann.
  • Je nachdem, in welchen Höhen sich nun viele Wassertröpfchen zusammenschließen, entstehen dort die verschiedenen Wolkenarten.
  • Die Wassertröpfchen oder Eiskristalle der Wolken in höheren Luftschichten sind so leicht, dass sie von den Winden in der Luft getragen werden, sodass sie offensichtlich schweben.