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Wohnungsnebenkosten gering halten - Ideen und Anregungen zum Sparen

Viele Menschen fürchten den Tag im Jahr, an dem ihnen die jährliche Nebenkostenabrechnung ins Haus flattert. Das muss aber nicht sein, denn Wohnungsnebenkosten lassen sich massiv senken. Das ist eigentlich gar nicht weiter schwierig, Sie müssen sich nur ein wenig in Disziplin üben. Doch wie können Sie das Anstellen?

Sparen fängt beim Verbrauchen an.
Sparen fängt beim Verbrauchen an.

Nicht alle Wohnungsnebenkosten lassen sich senken

  • Auf einen nicht unwesentlichen Teil Ihrer Nebenkosten haben Sie keinen Einfluss. Dazu gehören beispielsweise die Müllabfuhr oder auch Hausmeisterdienste. Natürlich können Sie Ihrem Vermieter vorschlagen, etwa die Treppenhausreinigung selbst zu übernehmen. Auf alle Mietparteien umgelegt werden die entsprechenden Einsparungen jedoch sehr gering sein.
  • Wesentlich mehr Sparpotenzial, was die Wohnungsnebenkosten angeht, haben Sie beim Wasserverbrauch und den Heizkosten. Hier ist eine Senkung des Verbrauchs das Mittel der Wahl, Geld einzusparen und die Umwelt weniger zu belasten. Sollten die Nebenkostenabrechnung trotz aller Bemühungen dennoch ein Schock für Sie sein, sollten Sie einmal den Mieterschutzbund kontaktieren, denn etwa die Hälfte aller Betriebskostenabrechnungen weisen Fehler auf. Der Mieterschutzbund hilft Ihnen dabei, diese zu finden.

So reduzieren Sie Ihren Verbrauch

  • Heizen Sie Ihre Wohnung nicht unnötig hoch. Ziehen Sie lieber einen Pullover bei 20 °C Raumtemperatur an, anstatt bei 24°C im T-Shirt herumzulaufen. Es ist ebenfalls ratsam, tagsüber nicht genutzte Räume auf einem niedrigeren Niveau zu beheizen, gleichsam, wie es Energie spart, die Heizung nachts herunterzudrehen. Bei allem Sparen sollte die Wohnung jedoch nie auskühlen. Sie dann wieder auf eine angemessene Temperatur zu bringen, kostet viel Energie.
  • Moderne, intelligente Thermostate helfen ihnen dabei, Ihre Heiz- und so auch Ihre Wohnungsnebenkosten zu senken. Entsprechende Geräte regulieren die Heizung nämlich nach Bedarf.
  • Auch beim Wasser lässt sich Geld einsparen. Obwohl es eigentlich ein alter Hut ist, dass Duschen gegenüber Baden Wasser einspart und dass man das Wasser beim Zähneputzen abstellen sollte, halten sich noch immer viele Menschen nicht an solche Empfehlungen und zahlen stattdessen drauf.
  • Ihr Wasserverbrauch und somit auch Ihre Wohnungsnebenkosten lässt sich auch reduzieren, indem Sie an Ihrer Toilette einen Spülstopp einbauen. Auf diese Weise ist es Ihnen möglich, immer nur so viel Wasser zu verwenden, wie Sie auch wirklich brauchen.
  • Fangen Sie ungenutztes Wasser auf und benutzen Sie es anderweitig. Es spielt keine Rolle, ob beim morgendlichen ablaufen Lassen oder ob beim Warten darauf, dass das Wasser endlich warm wird: Wenn Sie eine Gießkanne unter den Hahn stellen, können Sie das Wasser auffangen und abends zum Blumengießen verwenden.
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