Wohnungshunde - das sollten Sie als Mieter beachten

Ein stubenreiner Wohnungshund. Ein stubenreiner Wohnungshund.
Hund in der Wohnung! Oft ernten Hundebesitzer verständnislose Blicke, wenn sie einen Hund in der Wohnung halten. Ist die Wohnung dann auch noch nur gemietet, ist allgemeines Kopfschütteln über den Wohnungshund die häufige Reaktion.
Christine Weisbach
12.08.2010 Christine Weisbach
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Hund in der Wohung halten - was sagt der Mietvertrag?

  • Ist die Tierhaltung ausdrücklich im Mietvertrag erlaubt, können Sie sich ohne weiteres einen Hund zulegen. Steht im Mietvertrag eine Klausel, nach der die Hundehaltung verboten ist, dürfen Sie sich keinen Hund anschaffen. Tun Sie es doch, kann der Vermieter von Ihnen die Abschaffung des Tieres verlangen.
  • Steht im Mietvertrag, dass die Hundehaltung von einer Zustimmung des Vermieters abhängt, müssen Sie um Erlaubnis fragen. Der Vermieter kann dann "frei" entscheiden. Er darf allerdings  nicht willkürlich der einen Mietpartei den Hund erlauben, und der Anderen nicht. Soweit bereits Hunde im Mietshaus gehalten werden, braucht der Vermieter triftige Gründe, wenn er Ihnen die Hundehaltung verbieten will.
  • Die Abschaffung eines "erlaubten" Wohnungshundes während der Mietzeit kann nur gefordert werden, wenn schwerwiegende Belästigungen oder Gefahren von diesem Vierbeiner für die Mitbewohner ausgehen. Wie etwa, wenn sich das süße Tier als gefährlicher Kampfhund oder als Dauerkläffer entpuppt.

Der richtige "Wohnungshund" für die Mietwohnug

  • Die Größe des Vierbeiners sollte bei einer kleinen Wohnung proportional zur Größe der Wohnung sein. Ein anatolischer Hirtenhund z.B., wird sich in einer 40qm großen Wohnung sehr beengt fühlen, wogegen ein Zwergpudel hier keine Probleme hat.
  • Das Tier sollte stubenrein sein. Vorsicht, wenn der Hund an Türklinken hochspringt. Das hinterlässt meist tiefe Kratzer der Krallen im Türblatt.
  • Der Hund sollte geräuscharm sein. Ausdauerndes Bellen ist für die Nachbarn schwer zu ertragen.

Wohnungshunde brauchen ausgiebige Spaziergänge

  • Gehen Sie oft mit dem Tier spazieren. So hat er seinen Auslauf und kann seine Energien draußen ausgeben.
  • Erziehen Sie Ihren Vierbeiner zur Stubentauglichkeit. Wenn nötig, können auch der Besuch und die Ausbildung in einer Hundeschule helfen.
  • Sollte Ihr Hund an Türklinken hochspringen, empfiehlt es sich, das Türblatt mit stabilem Stoff oder einer dünnen Holzplatte zu verkleiden.
  • Wenn der Hund nicht im Hundekorb sondern gerne direkt an der Wand schläft, ist es gut, dort zum Schutz der Wand bzw. Tapete, Stoff zu befestigen.
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