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Wohnmobilverleih von Privat - so sichern Sie sich ab

Wohnmobilverleih von privat kann eine deutlich günstigere Urlaubsalternative zu Mietfahrzeugen vom Händler sein. Einige Punkte sollten Sie jedoch bedenken, bevor Sie unbeschwert aufbrechen können.

Diese Punkte sollten Sie beim Wohnmobilverleih von privat beachten.
Diese Punkte sollten Sie beim Wohnmobilverleih von privat beachten. © GTÜ / Pixelio

Wohnmobilverleih von privat

  • Falls Sie Ihren Führerschein Klasse III schon vor dem Jahr 1999 gemacht haben, dürfen Sie damit Wohnmobile mit einem Gesamtgewicht bis unter 7,5 Tonnen fahren. Wenn Sie ab 1999 die Fahrerlaubnis erworben haben, darf das Gesamtgewicht nur bis zu 3,5 Tonnen betragen, sofern Sie keine Fahrerlaubnis für Lkw haben. Sie müssen also schon das Leergewicht beachten und auch die Ladung im Voraus korrekt berechnen.
  • Vergewissern Sie sich, dass das Fahrzeug vollkaskoversichert ist und gegebenenfalls auch im Ausland Versicherungsschutz genießt. Je nach Ihrem geplanten Reiseziel kann es erforderlich sein, den Versicherungsschutz auszudehnen, wenn Sie zum Beispiel in osteuropäische Länder oder die Türkei reisen möchten. Daher teilen Sie dem Wohnmobilverleih im Voraus mit, wenn Sie diese Ziele ansteuern möchten.
  • Damit der Versicherungsschutz überhaupt greift, muss im Kfz-Schein eingetragen sein, dass das Wohnmobil als Selbstfahrer-Vermieterfahrzeug zugelassen ist. Kontrollieren Sie daraufhin unbedingt die Fahrzeugpapiere.


Diese Angaben sollte der Vertrag enthalten

  • Fixieren Sie die wesentlichen Vereinbarungen, die Sie mit dem privaten Vermieter treffen, schriftlich. Verwenden Sie am besten einen Mustervertrag als Vorlage.
  • Der Mietvertrag sollte detaillierte Regelungen über den Versicherungsschutz enthalten und bestimmen, in welchen Fällen die Versicherung eintritt und wofür Sie eventuell haften, bzw. welche Kleinreparaturen Sie selbst vornehmen dürfen.
  • Machen Sie sich außerdem Gedanken über Vereinbarungen zum Reiserücktritt, insbesondere was gelten soll, wenn der Vermieter Ihnen das Wohnmobil nicht zum vereinbarten Zeitpunkt überlassen kann. Gerade bei privaten Wohnmobilverleihern, die selten ein Ersatzfahrzeug anbieten können, wenn das Gemietete nicht zur Verfügung steht, müssen Sie eine eindeutige Regelung treffen.
  • Gehen Sie weiterhin die Bestimmungen zu Mietpreis und Zahlungsmodalitäten genau durch. In Musterverträgen werden oftmals neben den Mietpreisen mit einer Kilometerpauschale auch Nebenkosten für Sanitäranlagen, Gas und Wasser sowie eventuelles Zubehör vereinbart.
  • Außerdem wird üblicherweise eine Kaution verlangt, die mindestens die Selbstbeteiligung bei der Vollkaskoversicherung abdecken soll.
  • Prüfen Sie schließlich vor dem Losfahren, ob das Wohnmobil funktionsfähig und vollständig ausgestattet ist. Bei Bedarf bitten Sie den Vermieter, auch Regelungen über das mit vermietete Inventar im Vertrag festzuhalten.

Bevor Sie sich auf große Fahrt begeben, mieten Sie das Wohnmobil am besten für ein Wochenende und machen Sie sich auf einer kleinen Spritztour mit dem Fahrzeug vertraut.

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