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Wofür ist Zink gut? - Wissenswertes über das Spurenelement

Zink soll gut für die Gesundheit sein, das hört man oft. Doch was ist dran an dieser These und wofür ist Zink eigentlich im menschlichen Organismus gut?

Zink ist ein wichtiges Spurenelement.
Zink ist ein wichtiges Spurenelement.

Wofür Zink im Organismus gut ist

Zink ist ein Metall. Neben Eisen, Kupfer und vielen anderen gehört es zu den essenziellen Spurenelementen. Spurenelemente kommen im Körper nur in äußerst geringen Mengen vor und sind Cofaktoren von Enzymen. Das heißt, sie sind maßgeblich wichtig für deren Funktion.

  • Zink ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement. Es sollte laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung täglich in einer Menge von 7 - 10 mg aufgenommen werden. Zink ist vor allem in Austern und danach in allen tierischen Produkten enthalten.
  • Das Spurenelement ist, wie schon erwähnt, der Bestandteil von circa 80 verschiedenen Zink-Metalloproteasen und Cofaktor von etwa 200 Enzymen. Außerdem ist es noch an der Immunabwehr, dem Kollagenstoffwechsel, der Insulinsekretion, der Stabilität biologischer Membranen, der Transkription und der Testosteronbiosynthese beteiligt. Wofür Zink noch gut ist, ist noch nicht ganz erforscht, es hat aber mannigfaltige Funktionen.

Erkrankungen rund um das Spurenelement

  • Zink wird im Dünndarm resorbiert und über Plasmaproteine gebunden im Blut transportiert. Ausgeschieden wird es vornehmlich über die Galle, rund 10% auch über die Nieren.
  • Zinkmangel hat symptomatisch ein buntes Bild, da es so viele verschiedene Vorgänge im Körper gibt, an denen Zink beteiligt ist. Es können Blutbildungsstörungen, Haarausfall, Wundheilungsstörungen, Schwäche, brüchige Fingernägel, Infektanfälligkeit und vieles mehr auftreten - alles in allem unspezifische Symptome. Wofür Zink noch gut ist, sieht man an der Acrodermatitis enteropathica, einer angeborenen Mutation des Zinktransporters. Es kommt dabei zu Hauteffloreszenzen und gastrointestinalen Beschwerden.
  • Obwohl Zink für viele Vorgänge im Körper gut ist, ist eine orale Substitution außer bei manifestem und klinisch diagnostiziertem Zinkmangel nicht sinnvoll. Überdosierungen von Zink sind nicht giftig, es kann aber dabei aber zu Durchfall und Erbrechen führen.
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