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Wo entstehen Emotionen?

Wo können Emotionen entstehen? Nur im Gehirn? Auf verschiedenen Ebenen werden von Forschern immer wieder die Gefühle des Menschen untersucht und erforscht. Das kann die eigene Wahrnehmung sein, aber auch eine psychologische Ebene. Ganz erforscht ist das Gehirn noch nicht.

Das Gehirn ist noch nicht im Detail erforscht.
Das Gehirn ist noch nicht im Detail erforscht. © Gerd_Altmann / Pixelio

Was Emotionen sind

Erst die Gefühle der Menschen können das Leben lebenswert machen. Ohne Emotionen wäre der Mensch eiskalt.

  • Wo die Emotionen entstehen, ist Forschern mittlerweile bekannt. Der Mensch benötigt diese Gefühle, damit er auch nicht nur richtig, sondern auch schnell reagieren kann.
  • Stellen Sie sich vor, Sie haben gleich eine wichtige Prüfung. Sind Sie nervös, können Sie sich ablenken und an etwas anderes denken? Nicht nur im Kopf spukt es herum, sondern auch der Körper ist in der Regel angespannt und das Herz rast. Das ist allerdings auch gut so, wenn man nicht gleich vor Prüfungsangst umfällt. Entstehen diese Gefühle, ist der Körper hoch konzentriert und ebenso auf Habtachtstellung.
  • Gefühle bedeuten Trauer, Wut, Angst und Freude. Durch Gefühle entstehen auch körperliche Reaktionen. So bereitet sich jeder Mensch auf etwas vor, um beispielsweise ein Problem zu lösen oder die Prüfung zu schaffen.
  • Der Fokus bei den Gefühlen liegt bei der Konzentration. Sie werden auf eine bestimmte Situation aufmerksam. Dabei werden die Selbsteinschätzung und auch das Denkvermögen beeinflusst.
  • Hinzu kommen natürlich noch die Stimme (Klang und Lautstärke), die Gestik und die Mimik. Das Wort "Emotion" kommt aus dem Lateinischen und sinngemäß bedeutet es "Bewegung nach außen".

Was die Gefühle in einen Menschen auslösen können, fällt einem leider manchmal erst nach dem Handeln auf.

Wo die Gefühle entstehen

  • Wo die Emotionen entstehen, haben die Forscher mittlerweile herausgefunden. Es ist im Gehirn eine Funktionseinheit: das limbische System. In diesem System werden nicht nur die Emotionen verarbeitet, sondern auch das Triebverhalten eines Menschen.
  • Es ist allerdings eine veraltete Betrachtungsweise, das limbische System alleine für die Gefühle und Triebe verantwortlich zu machen.
  • Das Zusammenspiel zwischen den sogenannten kortikalen Strukturen ist ebenfalls enorm wichtig. Kortikal kommt aus dem Lateinischen: Cortex (Großhirnrinde). Sie bildet die äußere Nervenzellschicht des Gehirns.
  • Für die Ausschüttung der Glückshormone (Endorphine) und der eigenen Opioide (dem Opium ähnlich) ist wiederum das limbische System zuständig.

Ist dieses System gestört oder geschädigt, können Depressionen oder auch die Alzheimererkrankung entstehen. Allerdings gehören auch dazu wieder andere Gehirnanteile wie zum Beispiel die Amygdala (Kerngebiet des Gehirns).

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