Wenn Sie Wertpapiere oder Aktien kaufen möchten, werden Sie bei Ihrer Suche mit der Wertpapierkennnummer, abgekürzt WKN, konfrontiert. International lautet die Abkürzung ISIN.

WKN identifiziert Wertpapiere

  • In Deutschland ist die Wertpapierkennnummer WKN gebräuchlich. Sie haben es mit einer sechsstelligen Kombination aus Ziffern und Buchstaben, manchmal auch reinen Zahlenkolonnen, zu tun.
  • Beispiel: die Suche für die Deutsche Lufthansa ergibt die WKN 910979.
  • In der Schweiz heißt die WKN "Valorennummer".
  • International wird die Abkürzung ISIN verwendet. Dies bedeutet International Security Identifikation Number. Sie beginnt mit zwei Buchstaben, die für das Land stehen, in dem das betreffende Wertpapier emittiert wurde. DE steht für Deutschland oder LU Luxemburg. Den Buchstaben folgen zehn Ziffern und/oder Buchstaben.
  • Die WKN oder ISIN finden Sie in Anlegerpublikationen, im Kursteil Ihrer Wirtschaftszeitung oder auf Internet-Finanzportalen.
  • Bei deutschen Banken können Sie in der Regel auswählen, welche Nummer Sie in die Ordermaske eingeben.
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Suche mit dem Namen des Wertpapiers

  • Geben Sie im Internet einfach den Namen der Aktie oder Anleihe in eine Suchfunktion ein. Das System sucht Ihnen dann die passende WKN heraus.
  • Es kann sein, dass Sie zu einer Aktie mehrere WKN- oder ISIN-Angaben zu finden. Nehmen Sie dann die liquideste, also die am häufigsten gehandelte Aktie. Sie erkennen diese an einem roten Punkt oder an einer Hervorhebung. Beispiel: Lufthansa mit rotem Punkt hat die Nummer: 823212.
  • Auch Anleihen, Optionsscheine, Zertifikate und Fonds haben jeweils eine individuelle Nummerbezeichnung. Sobald Sie eine Ihnen bekannte WKN oder ISIN in die Ordermaske eingeben, zeigt der Broker den Namen des Wertpapiers an. Mit der Eingabe legen Sie fest, welches Wertpapier Sie kaufen möchten.