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Wischroboter - so finden Sie den richtigen

Es gibt sehr viele Wischroboter mit unterschiedlichen technischen Ausstattungen und Aufgabengebieten. Sie lassen sich jedoch ganz übersichtlich in wenige Hauptgruppen unterteilen, an welchen Sie sich orientieren können, um das für Sie beste Modell zu finden.

Mit Wischrobotern sind diese Utensilien kaum noch nötig.
Mit Wischrobotern sind diese Utensilien kaum noch nötig.

Die Hauptgruppen der Wischroboter

Es gibt Wischroboter als Trockenwischer, Feuchtwischer und Nasswischer.

  • Trockenwischroboter sind als Bodenstaubwischer gedacht und werden vorzugsweise auf empfindlichen Böden eingesetzt, wie zum Beispiel Parkett- und Laminatböden. Sie werden gerne täglich eingesetzt und halten eine Grundsauberkeit. Solche Geräte bekommen Sie v. a. von iRobot, Vileda und Klarstein.
  • Unter den Trockenwischern gibt es auch Roboter, die mit einem kleinen Sauger für Feinstaubpartikel und kleine Schmutzpartikel ausgestattet sind. Diese sind aber nicht mit den Saugrobotern zu verwechseln, welche im Gegensatz zu den Wischsaugern mit großen Fächern und speziellen Bürsten auch auf größere Schmutzpartikel ausgerichtet sind.
  • Feuchtwischroboter sind für Böden gedacht, die keine Nässe vertragen, jedoch feucht gereinigt werden dürfen. Die einzelnen Modelle haben haben unterschiedliche Arbeitsweisen. So gibt es Feuchtwischroboter, die mit einer Wassersprühvorrichtung ausgerichtet sind und den Weg, den sie beschreiten, anfeuchten und gleichzeitig darüberwischen. Es gibt auch Feuchtwischer, die Sie selber mit einem angefeuchteten Tuch ausstatten müssen. Diese bieten eine Kombination aus Trocken- und Feuchtwischarten. Feuchtwischroboter erhalten Sie v. a. von Dirt Devil, Klarstein und Vileda.
  • Die letzte Gruppe der Wischroboter sind die Nasswischroboter. Davon gibt es sehr wenige Modelle auf dem Markt, da die notwendige Technik sehr anspruchsvoll ist. Hier wäre z. B. die berühmte Scooba-Reihe von iRobot zu nennen. Diese Roboter sind jeweils mit Frisch- und Schmutzwassertanks ausgestattet, befeuchten den Boden und saugen das Schmutzwasser wieder auf. Sie sind nicht für empfindliche Böden gedacht, da der Boden während der Reinigung ziemlich nass wird.

Weitere Kriterien für die richtige Auswahl

Wischroboter sind mit unterschiedlichen Programmen und Sensoren ausgestattet, um ihren Weg zu finden und auch alle Stellen abzufahren.

  • Arbeiten die Geräte ausschließlich nach Bewegungsmustern, so "merken" sie sich den Weg, den sie zurückgelegt haben lediglich anhand des Bewegungsprogramms. Meist werden diese Roboter unter Idealbedingungen mit verhältnismäßig wenig Hindernissen getestet und fahren dann auch alle Schmutzstellen ab. In der Praxis jedoch müssen die Roboter oft einen wahren Hindernisparkour überwinden und wenn Sie nicht Räume nahezu ohne Möbel und Gegenstände am Boden besitzen, so müssen Sie entweder den Boden leer räumen, um beste Ergebnisse zu erzielen oder Sie wählen gleich ein Gerät, das mit Navigationstechnik ausgestattet ist. So dienen zum Beispiel Homestationen, die Signale an die Roboter funken, als Orientierungshilfe. Manche Modelle verfügen sogar über eine Kamera und orientieren sich an der Decke, die weitestgehend frei von Hindernissen ist. Sogar die GPS-Technik wurde mit Reinigungsrobotern erfolgreich erprobt.
  • Um Hindernisse zu überwinden, ist ein einfacher Wischroboter mit Berührungssensoren ausgestattet. Stößt er auf ein Hindernis, so umfährt er es.
  • Allerdings ist ein solcher Roboter nicht überall willkommen. Haben Sie wertvolle Möbel oder Accessoires auf den Möbeln, die leicht umfallen können, so genügt diese einfache Technik nicht. Sie benötigen also einen Wischroboter, der die Hindernisse umfährt, ohne sie zu berühren. Auch hierfür gibt es unterschiedliche Technikansätze. Hauptsächlich kommen hierfür Minikameras zum Einsatz.
  • Was den Komfort anbelangt, so gibt es wie bei den Saugrobotern auch Wischroboter, die völlig autark arbeiten können. Sie programmieren lediglich ein, wann die Roboter Ihre Wohnung wischen sollen, und diese fangen von ihrer Basisstation aus an, zu wischen. Muss der Akku wieder aufgeladen werden, so fahren sie selbstständig zurück und beginnen wieder, wenn sie aufgeladen sind. Je komfortabler ein Wischroboter ist, desto teurer ist er allerdings auch. Sie werden auch einen Reinigungshelfer finden, der eine große Hilfe darstellt, wenn Sie auf einige Komfortfunktionen verzichten.
  • Die größte Auswahl unterschiedlicher Wischroboter finden Sie unter den Trockenwischern. Dort haben Sie die Auswahl zwischen einfachen und hoch automatisierten Geräten. Feuchtwischroboter gibt es seltener und die wenigsten sind reine Nasswischer.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Ihnen Reinigungsroboter zwar nicht Ihre gesamte Putzarbeit abnehmen, jene aber ungemein erleichtern, da sie für eine Grundsauberkeit sorgen und nur bei schwierigen Stellen manuell nachgeputzt werden muss. Sie können die Effizienz der kleinen Helfer steigern, indem Sie den Boden möglichst dauerhaft von Gegenständen freihalten und den Robotern eine größtmögliche Bewegungsfreiheit ermöglichen.

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