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Wirtschaftliche Rezession - was ist das?

Eine wirtschaftliche Rezession ist ein Begriff aus der Volkswirtschaftslehre. Was dies für Sie persönlich bedeutet, erfahren Sie hier.

Die blaue Kurve des Graphen beschreibt einen Rückgang der Witschaftsleistung, auch Rezession genannt
Die blaue Kurve des Graphen beschreibt einen Rückgang der Witschaftsleistung, auch Rezession genannt

Definition des Begriffs

Das Wachstum der Wirtschaft definiert sich als positive Veränderung des Bruttoinlandsprodukts. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) umfasst alles, was innerhalb des Landes produziert wird.

Dem steht die Rezession beziehungsweise der Abschwung der Wirtschaft entgegen. Man redet von einer "wirtschaftlichen Rezession", wenn die Konjunktur ein negatives Wachstum in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Quartalen aufweist. Dies wird auch als Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität bezeichnet.

Abhängig sind die Wachstumszahlen vom jeweiligen Quartal des Vorjahres. Die Entwicklung gibt man vereinfacht in Prozent an.

Entstehung eines wirtschaftlichen Abschwungs

Eine wirtschaftliche Rezession entsteht durch den Rückgang des Exports eines Landes. Auch eine sinkende Binnennachfrage wirkt sich ungünstig auf die Wirtschaft aus. Mit der Finanzkrise ab dem Jahr 2007 kennen wir die massive Schieflage an den Finanzmärkten, an der Börse und bei den Kreditinstituten.

Die Entwertung der Währung aufgrund der Finanzkrise löst eine Inflation aus. In der Folge sinkt die Kaufkraft und somit findet ein Rückgang der Nachfrage statt, da Sie nun von dem eigenen Gehalt aufgrund der Teuerung wesentlich weniger kaufen können. Auch Kriege, Naturkatastrophen und ein plötzlicher Ressourcenmangel schwächen die Wirtschaft.

Häufigere Gründe für ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung ist die sinkende Nachfrage an Arbeit. Dadurch bauen die Unternehmen Stellen ab, die Löhne fallen und die Preise sinken.

Auch das Verhalten von Banken führt zu Problemen in der Wirtschaft. Bei Schieflagen der Wirtschaft zögern die Banken bei der Vergabe eines Darlehens und prüfen deutlich intensiver die Bonität des Kreditnehmers. Dies hat unmittelbar zur Folge, dass die Menschen weniger investieren und das verhindert das Wachstum der Konjunktur.

Auswirkungen der Rezession

Grundsätzlich ist eine funktionierende Wirtschaft wichtig für den Staat. Aus einer Rezession resultiert die Konsequenz, dass Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer aufgrund von Sparmaßnahmen entlassen. Außerdem produzieren die Firmen weniger.

Weiterhin sind Aktien von stark fallenden Kursen betroffen. Daher ist es sicherer, wenn Sie in Immobilien oder Edelmetalle investieren.

Die Auswirkungen einer Rezession sind, ob positiv oder negativ, branchenspezifisch. Für Konsumenten ist der entscheidende Vorteil, dass die Preise sinken. Doch schwächt sich die Wirtschaft weiterhin, entsteht eine wirtschaftliche Depression. Daraus entstehen langfristige und tief greifende Auswirkungen auf den Wohlstand einer Volkswirtschaft.

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