- 02.09.2011 Ruth Heiden
- 5 mittelgroße Kartoffeln
- 1 Wirsingkohlkopf
- 2 Zwiebeln
- 5 Karotten
- 500g Schälrippchen
- 1 Lorbeerblatt
- Muskat
- Pfeffer
- Salz
- Bund Suppengrün
So kochen Sie einen Wirsingeintopf
Suppen und Eintöpfe sind keineswegs mehr nur ein Essen für arme Leute. Eine leckere Kohlsuppe, wie sie der Wirsingeintopf ohne Zweifel ist, schmeckt nicht nur hervorragend, sondern steht bisweilen sogar auf diversen Diätplänen, solange Sie mit den fetthaltigen Zutaten sparsam umgehen. Weiterer Vorteil eines solchen Eintopfes ist es, dass er bequem zubereitet werden kann und Sie wenig Kochgeschirr dafür dreckig machen müssen. Der Arbeitsaufwand hält sich daher in angenehmen Grenzen.
- Setzen Sie einen Liter Wasser in einem hohen Topf auf. Dazu geben Sie gesäubertes zerkleinertes Suppengemüse, ein Lorbeerblatt, eine Brise Muskat, Salz und Pfeffer. Geben Sie die Schälrippchen dazu und lassen die Sache auf kleiner Flamme vor sich hinkochen.
- Währenddessen waschen Sie die frischen, zu verarbeitenden Gemüse gründlich unter lauwarmem Wasser ab. Schälen Sie die Kartoffeln und die Karotten. Vom Wirsingkohl entfernen Sie, wenn noch nicht geschehen, die äußeren zwei bis fünf großen, meist welken Blätter und zerlegen den Kopf anschließend Blatt für Blatt. Schneiden oder zerreißen Sie die Blätter für den Wirsingeintopf dann in mundgerechte Stücke. Die Zwiebel schneiden Sie in Scheiben, sodass Sie sie in Ringe zerlegen können.
- Wenn die Schälrippchen weich gekocht sind, entfernen Sie sie aus der nun vorhandenen Brühe. Beseitigen Sie die Knochen und lösen Sie das Fleisch, das Sie anschließend in kleinen Fetzen wieder in die Brühe zurückgeben. Ihr vorbereitetes Gemüse, inklusive des Wirsingkohls, geben Sie ebenfalls mit in die Fleischbrühe und kochen alles so lange, bis der Kohl weich aber noch bissfest ist.
- Nehmen Sie den Topf von der Wärmequelle und lassen Sie den nun fertigen Eintopf noch eine Weile ziehen, bevor Sie ihn servieren. Ist er Ihnen noch zu wässrig, können Sie ihn mit Pulver von Kartoffelpüree oder Soßenbinder auch noch etwas andicken.
Auch die Zugabe von Würstchen oder Knackern verfeinert die Sache noch, wobei die Knacker dem Eintopf gleichzeitig noch etwas stärkere Würze verleihen.