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Wirkungsvolle Mittel gegen Muskelkater

Nach einem Tag in den Bergen, dem Kistenschleppen beim Umzug des besten Freundes oder dem Frühjahrsputz wachen Sie auf und können kein Glied mehr rühren: jeder Muskel Ihres Körpers schmerzt. Es ist noch nicht vollends geklärt, was genau beim Muskelkater passiert, bzw. was für die Schmerzen verantwortlich ist. Die gängigste Hypothese lautet, dass beim Muskelkater winzige Fasern der Muskeln reißen. Der Schmerz entsteht dadurch, dass Wasser in die Risse dringt und eine Schwellung und Dehnung der betroffenen Muskeln hervorruft. Bis diese Flüssigkeit über den Stoffwechsel wieder abtransportiert ist, vergehen drei bis vier Tage, in denen Ihre Muskeln Sie schmerzhaft an die ungewohnte Anstrengung erinnern. Es gibt aber wirkungsvolle Mittel gegen den Muskelkater, die sie ganz leicht selbst anwenden können.

Mit wirkungsvollen Mitteln kann man Muskelkater beikommen.
Mit wirkungsvollen Mitteln kann man Muskelkater beikommen.

Den Muskelkater verhindern durch bewusste Bewegungen

  • Im Idealfall beginnen Sie ungewohnte Bewegungen langsam und bauen Ihre Leistungsfähigkeit schrittweise auf – damit verhindern Sie nicht nur Verletzungen, sondern auch den ganz großen Muskelkater.
  • Auf regelmäßige Beanspruchung (sportliches Training) bereitet ein Aufwärmprogramm die Muskeln optimal vor.
  • Auch Magnesiumpräparate (Pulver, Brause- oder Schlucktabletten), am besten regelmäßig angewandt, helfen bei der Vermeidung von Muskelkater.

Nach der Anstrengung der Muskeln - wirkungsvolle Mittel, die Muskelkater verhindern

  • Um den drohenden Muskelkater möglichst klein zu halten, hilft eine heiße Dusche oder ein Saunagang unmittelbar nach der ungewohnten Bewegung. Wärme regt die Durchblutung der Muskeln an und erhöht so den Stoffwechsel.
  • Konzentrierte Magnesiumpräparate (Pulver oder Brausetabletten) unterstützen die Regeneration der Muskelfasern. (Hinweise zur Anwendung von Magnesiumpräparaten erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker.)
  • Äußerlich anwendbare Kräuterpräparate (Franzbranntwein) tragen ebenfalls zur Entspannung der Muskeln bei.

Nach ein bis zwei Tagen - den Muskelkater "pflegen"

  • Ihr Muskelkater hat seine volle Stärke erreicht – auch jetzt hilft warmes Wasser bei der Muskellockerung und –entspannung: Duschen Sie oder lassen Sie sich ein Bad ein; spezielle Badezusätze (Fichtennadel, Rosmarin) sorgen für extra Entspannung.
  • Auch wenn’s zunächst schmerzt: maßvolle Bewegung (wohlgemerkt: kein hartes Training!) gehört zu den besten Mitteln gegen Muskelkater, weil auch damit die Muskeln erwärmt und gelockert werden. Das fällt Ihnen möglicherweise leichter, wenn Sie benachbarte Muskelgruppen beanspruchen. Ein Beispiel: vom Ausdauerlauf haben Sie Muskelkater in Oberschenkel- und Wadenmuskulatur, jeder Schritt und besonders das Treppensteigen fallen Ihnen schwer. Nutzen Sie alternative Bewegungsformen, fahren Sie beispielsweise Fahrrad. Auch hierfür benötigen Sie die Beine und die ersten Tritte mögen sich bleischwer anfühlen. Aber Sie werden sehen, schon nach wenigen Metern geht’s leichter. Und sind die Muskeln erst einmal angewärmt, werden Ihnen auch die übrigen Bewegungen leichter fallen.
  • Ergänzend empfehlen manche Sportler leichte Dehnübungen für die beanspruchten Muskeln. Hierbei sei jedoch zur Vorsicht geraten: Hören Sie auf, sobald Ihnen die Dehnung Schmerzen bereitet.

Nach fünf bis sechs Tagen - dem Muskelkater in Zukunft vorbeugen

  • Der Schmerz sollte nun merklich nachgelassen haben, Ihre Muskeln haben sich erholt. Mit den Hinweisen unter Punkt 1 („Muskelkater verhindern“) können Sie neuem Muskelkater in Zukunft gleich vorbeugen.
  • ACHTUNG: Wenn der Schmerz unvermindert anhält, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Möglicherweise liegt eine Muskelzerrung vor, die entsprechend therapiert werden muss.
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