Wirksame Mittel gegen Fußpilz
- 01.07.2010 Dorothea Stuber
- Hausmittel wie beispielsweise Knoblauch, Teebaumöl oder Apfelessig
Alternative Heilmethoden um den Fußpilz zu behandeln
Die tatsächliche Wirkung von alternativen Heilmethoden ist häufig nicht wissenschaftlich belegbar, die Behandlung erfolgt auf eigene Gefahr. Bestimmte Substanzen können beispielsweise zu Hautreizungen führen, obwohl sie gleichzeitig die Infektion eindämmen.
- Knoblauch gilt als Geheimrezept gegen viele Arten von Erkrankungen. Wirkung wird ihm schon durch die orale Einnahme zugeschrieben, Sie können die betroffenen Hautpartien beim Fußpilz aber zusätzlich mit zerdrücktem Knoblauch einreiben.
- Auch Apfelessig ist ein beliebtes Hausmittel. Ein Fußbad mit Apfelessig wird häufig empfohlen, denn er tötet Keime ab und das Bad lindert den Juckreiz. Sie können die Füße auch direkt mit Apfelessig einreiben. Da Apfelessig die Durchblutung anregt, wirkt er auch vorbeugend, denn so unterstützt der Essig die natürlichen Abwehrmechanismen der Haut.
- Als häusliches Heilmittel gegen Fußpilz gelten weiterhin Backpulver und Kurkuma, die Sie als Masse auf die betreffenden Stellen auftragen können.
- Ein weiteres einfaches und günstiges Mittel ist Teebaumöl. Reiben sie die vom Pilz befallenen Stellen zwei- bis dreimal täglich ein, es besteht die Chance, dass der Juckreiz nachlässt.
Sollten Sie durch diese Methoden keine Besserung bemerken oder sich der Fußpilz gar noch verschlechtern, wenden Sie sich bitte an einen Hautarzt! Die medizinische Behandlung ist leider meist langwierig und erfordert Durchhaltevermögen, doch hat man durch sie sehr gute Chancen auf ein Leben ohne Fußpilz.
Vorbeugende Maßnahmen um Fußpilz zu verhindern
- Waschen Sie Ihre Füße jeden Tag und sehr gründlich, um alle infektiösen Hautpartikel zu entfernen.
- Trocknen Sie ihre Füße sorgfältig ab, vor allem auch zwischen den Zehen. So wird dem Pilz das feuchte Mikroklima entzogen, das er als Nährboden benötigt.
- Verwenden Sie für Ihre Füße immer ein eigenes Handtuch, da die Pilzerkrankung auf andere Körperstellen übertragen werden kann.
- Tragen Sie Strümpfe aus Naturfasern, denn die sind besonders luftdurchlässig.
- Wechseln Sie die Strümpfe täglich und waschen Sie sie mit einem speziellen Hygienespüler, so vermindern Sie das Risiko von Neuinfektionen.
- Laufen Sie in Schwimmhallen, Saunen, Umkleidekabinen und Hotelzimmern niemals barfuß, dort ist die Ansteckungsgefahr besonders groß. Auch in trockenem Milieu kann der Pilz mehrere Monate überleben.
