Was Sie benötigen:
  • Futtermischung für Weichfutterfresser
  • Rindertalg
  • Kochtopf
  • Löffel
  • flache Schale

So entsteht das Winterfutter

Amseln sind sogenannte Weichfutterfresser, die sich zu großen Teilen von kleinen Insekten und Würmern ernähren. Mit großkörnigen Futtermischungen können Sie ihnen daher keine Nahrungsgrundlage bieten. Achten Sie aus diesem Grund beim Kauf einer Körnermischung darauf, dass diese für Weichfutterfresser gemacht ist.

  1. Um die nötigen tierischen Eiweiße in das Winterfutter der Amseln zu bekommen, verwenden Sie als Grundmasse Rindertalg. Diesen können Sie beispielsweise in Schlachtereien oder an der Fleischtheke erstehen. Achten Sie darauf, dass dem Talg keine Gewürze oder Salz zugefügt wurden.
  2. Geben Sie den Talg in einen Kochtopf und erwärmen Sie ihn, sodass er flüssig wird.
  3. Nehmen Sie den Topf dann von der heißen Herdplatte herunter.
  4. Schütten Sie anschließend die gekaufte Winterfuttermischung für Weichfutterfresser zu dem Talg. Die richtige Menge lässt sich einfach bestimmen: Das Vogelfutter sollte ebenso viel wiegen wie der Rindertalg, damit für die Amseln eine ansprechende Mischung entsteht.
  5. Verrühren Sie anschließend die Masse gründlich, sodass sich die gekaufte Futtermischung gut im Rindertalg verteilt.

Statt einer gekauften Futtermischung können Sie übrigens auch selbst eine solche zubereiten. Hierzu nehmen Sie zum Beispiel Rosinen, Haferflocken, gekochten Reis, Holunderbeeren und Hagebutten zu gleichen Teilen und verfahren wie beschrieben.

Die Amseln füttern

Ersparen Sie sich die Arbeit aus dem Talg Knödel für die Vögel zu formen, denn am liebsten nehmen Weichfutterfresser ihre Nahrung vom Boden auf.

  • Sie können die noch warme Winterfuttermischung daher in eine flache Schale geben und hierin erkalten lassen. Danach stellen Sie diese einfach nach draußen.
  • Ebenfalls ist es möglich, das selbst gemachte Winterfutter direkt im Kochtopf hart werden zu lassen. Mit einem Teelöffel entnehmen Sie anschließend einzelne kleine Flocken und streuen diese beispielsweise auf Ihre Terrasse.
  • Achten Sie darauf, dass Sie einen relativ schattigen Ort für die Fütterung der Amseln wählen, da durch zu starke Sonneneinstrahlung der Talg wieder flüssig und schneller ranzig werden würde.