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Windows-DVD-Maker: Codierung ist langsam - was tun?

Der Windows-DVD-Maker ist eine sehr nützliche Software, die zum Lieferumfang von Windows Vista oder 7 gehört und mit der Sie eigene DVDs erstellen können. Haben Sie zum Beispiel mit Ihrer Kamera einen Film im AVI-Format aufgenommen, so macht der Windows-DVD-Maker durch eine Codierung daraus eine DVD. Dieser Vorgang ist aber sehr langsam und kann mehrere Stunden dauern.

Ein großer Arbeitsspeicher beschleunigt die Codierung.
Ein großer Arbeitsspeicher beschleunigt die Codierung. © Andreas_Morlok / Pixelio

Die Codierung mit dem Windows-DVD-Maker ist sehr langsam

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Mit dem Windows-DVD-Maker steht Ihnen eine sehr gute und auch nützliche Software zur Verfügung. Das Programm lässt sich zum Erstellen von eigenen DVDs verwenden und kann verschiedene Formate umwandeln. Die Bedienung ist sehr anwenderfreundlich und auch Anfänger können mit dieser Software DVDs erstellen.

  • Haben Sie zum Beispiel mit Ihrem Smartphone oder Ihrer Handycam einen größeren Film aufgenommen, so wird dieser in der Regel als AVI-Format abgespeichert. Dieses können Sie aber nicht direkt für die DVD verwenden, Sie müssen die Datei erst mit dem Windows-DVD-Maker in ein passendes Format umwandeln.
  • Für diesen Zweck verwendet das Programm eine spezielle Codierung und diese dauert recht lange. Gerade wenn es sich um eine sehr große AVI-Datei handelt, wird Ihr Computer über mehrere Stunden für diesen Vorgang in Anspruch genommen. Geht Ihnen die Codierung zu langsam, so können Sie verschiedene Schritte durchführen, um den Rechenvorgang zu beschleunigen.
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So arbeitet Ihr Computer schneller

  • Wird bei einer Codierung eine größere AVI-Datei zu einer DVD umgewandelt, so muss Ihr Computer eine recht anspruchsvolle Arbeit übernehmen und diese ist zusätzlich noch sehr rechenintensiv. Haben Sie noch eine sehr alte Hardware, so kann die Codierung durchaus einige Stunden in Anspruch nehmen. Für diesen Vorgang sind vor allem die Leistung der CPU und die Größe des Arbeitsspeichers essenziell wichtig.
  • Sie können die Codierung vom Windows-DVD-Maker etwas beschleunigen, indem Sie alle anderen Programme schließen und auch alle nicht nötigen Prozesse im Taskmanager von Windows beenden. Je mehr freier Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, desto schneller lässt sich die Codierung durchführen. Ihre CPU sollte Ihre gesamte Leistung auf das Programm Windows-DVD-Maker konzentrieren und sich nicht noch nebenher mit anderen Prozessen oder Anwendungen beschäftigen.
  • Ist Ihnen die Codierung mit dem Windows-DVD-Maker immer noch zu langsam, so können Sie Ihre Hardware natürlich noch aufrüsten. Am besten kaufen Sie sich für diesen Zweck ein günstiges Bundle, das aus CPU, Arbeitsspeicher und Motherboard besteht. Für eine ansprechende Leistung eignen sich eine moderne 4-Kern-CPU und eine ausreichende Menge an Arbeitsspeicher (mindestens 4 oder noch besser 8 Gigabyte).
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