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Wildbeobachtungskamera - Überblick

Eine Wildbeobachtungskamera unterscheidet sich in einigen Punkten von einer "normalen" Kamera. Allerdings funktionieren nahezu alle dieser sogenannten "Foto-Fallen" nach einem sich ähnelnden Prinzip.

Tarnung ist bei einer Wildbeobachtungskamera alles.
Tarnung ist bei einer Wildbeobachtungskamera alles.

Generelles über die Wildbeobachtungskamera

  • Bei einer Wildbeobachtungskamera handelt es sich in der Regel um Fotoapparate in einem wetterfesten Gehäuse, die mittels einer Bewegung ausgelöst werden. Konkret bedeutet dies, dass Sie solch eine Kamera auf Ihrem Waldgrundstück aufstellen und nach Auswertung sehen Sie, welche Wildtiere durch Ihr Grundstück marschiert sind.
  • Die Kamera reagiert auf die Kombination von Wärme und Bewegung. Läuft etwa ein Reh im Bereich des Erfassungssensors, wird der Auslöser angeregt.
  • Die meisten Wildbeobachtungskameras lassen sich so einstellen, dass sie die von Ihnen gewünschte Anzahl an Aufnahmen macht, oder die Kamera produziert quasi einen Videofilm, normalerweise in einer Auflösung von 640 mal 480 Pixeln.
  • Günstigere Modelle lösen allerdings bereits dann ein Foto aus, wenn der Wind etwa die Äste bewegt und dahinter kurz die Sonne zum Vorschein kommt.

Besonderheiten im Umgang mit einer "Foto-Falle"

  • Wenn Sie in freier Natur Tiere ablichten möchten, dann sollten Sie die wetterfeste Kamera auf Augenhöhe hängen, denn sonst wird zwar der Bewegungssensor ausgelöst, doch das Foto schießt die Landschaft über dem Kopf des Tieres.
  • Vermeiden Sie, dass die Kamera direkt der Sonne zugewandt ist, und achten Sie darauf, dass keine Äste die freie Sicht behindern.
  • Sie möchten Wildtiere beobachten? Dann ist die Zeit des Wildwechsels am besten. Richten Sie die Linse der Kamera nach Norden aus, und zwar im Idealfall an eine Stelle, die von den Wildtieren passiert wird, also eine Schneise im Dickicht oder eine kleine Lichtung.
  • Sichern Sie in dem Fall Ihre Wildbeobachtungskamera mit einem guten Kabelschloss, denn letztendlich hängt sie frei in der Natur herum. Oder es gelingt Ihnen, sie so zu tarnen, dass es nicht jedem auf den ersten Blick auffällt, dass sich hier ein wertvolles technisches Gerät zum "Abpflücken" befindet.

Die möglichen Einsatzbereiche einer Wildbeobachtungskamera

  • Wenn Sie schon immer wissen möchten, welche Tiere sich nachts in dem kleinen Wäldchen vor Ihrer Haustüre herumtreiben, dann ist der Einsatz einer Wildbeobachtungskamera eine wunderbare Idee.
  • Vielleicht findet bei Ihnen auf dem Grundstück Vandalismus statt oder es wird regelmäßig Ihr gelagertes Holz gestohlen? Mit einer Foto-Falle kommen Sie den Unholden eventuell auf die Spur, denn die Kamera verrät nicht nur die Uhrzeit der Tat, sondern sie macht gestochen scharfe Bilder, für die Polizei ein sicher hilfreicher Hinweis.
  • Wer kennt es nicht, in dem alten Haus knarrt es hier und da. Geister? Oder doch einfach nur ein paar Mäuse, die auf dem Dachboden ihr Unwesen treiben? Vielleicht kommt sogar Nachbars Katze durch das geöffnete Dachfenster, um sich bei Ihnen ein wenig umzusehen? Ob es sich nun doch um Geister oder reelle Wesen handelt, das können Sie mit einer Wildbeobachtungskamera relativ leicht herausfinden.
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