"Wieso bekommt man Schluckauf?" - So bekommen Sie ihn wieder weg

Gut gegen Schluckauf: viel trinken Gut gegen Schluckauf: viel trinken
Egal wie oft man ihn hat und wie lange er andauert - ihn bekommt man immer dann, wenn man ihn nicht gebrauchen kann: Den Schluckauf. Wieso kriegt man ihn eigentlich und wie kriegt man Schluckauf wieder weg?
Iris Gödecker
19.01.2012 Iris Gödecker
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  • Hals-Nasen-Ohren-Arzt

Der Schluckauf und die Auslöser

  • Jeder Mensch hat einen Atemmuskel, der die Grenze zwischen dem Brustkorb und dem Bauchraum bildet. Experten sprechen davon, dass man den Schluckauf bekommt, weil sich der Atemmuskel zusammenzieht. Im Kehlkopf befindet sich die sogenannte Stimmritze, die sich verschließt und das Hicksen auslöst.
  • Das Gehirn sendet über die Nervenstränge den Befehl zum Schluckauf. Andersherum gibt es Informationen aus den Atemwegen aber auch dem Oberbauch oder den Gehörgängen zurück ins Gehirn.
  • Falls Sie beispielsweise ein Insekt oder einen Fremdkörper im Gehörgang haben, könnte das tatsächlich schon einen Schluckauf auslösen. Experten haben die biologische Funktion noch nicht herausgefunden.
  • Weitere Auslöser können Alkohol oder psychischer Stress ein. Auch scharfes Essen oder zu kalte oder heiße Getränke und Speisen können das Hicksen auslösen.
  • Man bekommt auch Schluckauf, wenn man zu schnell isst oder der Magen ist gerade vom Arzt gedehnt worden (Magenspiegelung).
  • Haben Sie sehr oft und über einen längeren Zeitraum den Schluckauf, sollten Sie einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen. Es gibt Menschen, die sehr darunter leiden, sind erschöpft, können nicht schlafen oder leiden sogar an Depressionen.

So bekommt man Schluckauf wieder weg

Bekommt man einen Schluckauf, kommen gleich von allen Seiten Tipps und Tricks wie man ihn nun wegbekommt. Ausprobieren müssen Sie es selbst. Nicht alles hilft aber irgendwie sollte man versuchen, den Atem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

  • Das können Sie schaffen, indem Sie beispielsweise viel kaltes Wasser trinken und die Luft für einige Zeit anhalten.
  • Auch tief einzuatmen und danach die Luft anzuhalten, könnte klappen - falls nicht, hilft es eventuell, dreimal trocken schlucken.
  • Sie können auch Ihre Zeigefinger nehmen und diese dann in Ihre Gehörgänge stecken. So werden wohl Schluckaufnerven gereizt.
  • Versuchen Sie zu niesen, indem Sie Pfeffer durch die Nase atmen.
  • Falls Sie irgendwo mal lesen oder gelesen haben, dass vielleicht es helfen könnte, zu erbrechen, sollten Sie dies auf keinen Fall tun. Es ist weder angenehm noch gesund.
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