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Wiedereingliederung nach langer Krankheit - so gelingt sie Ihnen

Wer gesundheitlich lange nicht in der Lage war, seinen Beruf auszuüben, kann, sobald es ihm nach langer Krankheit etwas besser geht, durch eine Wiedereingliederung seinen Job langsam und stufenweise erneut aufnehmen. Was Sie beachten sollten, damit das auch klappt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wiedereingliederung nach Krankheit kann schwer werden
Wiedereingliederung nach Krankheit kann schwer werden

Was Sie benötigen:

  • Durchhaltevermögen
  • gute Selbsteinschätzung des eigenen Leistungsvermögens

So schaffen Sie die Wiedereingliederung nach langer Krankheit

Auch wenn Ihnen der Arzt bestätigt, dass Sie mit einer Wiedereingliederung beginnen können, sollten Sie aber vor allem selbst sicher sein, dass Sie sich fit genug fühlen, Ihre Arbeit zumindest für kürzere Zeiträume wieder anzutreten.

  • Neben der ärztlichen Freigabe, Ihrem Willen wieder arbeiten zu gehen und einem ausreichend guten, gesundheitlichen Zustand, ist auch Ihr Arbeitgeber gefragt, denn dieser sollte hinter Ihnen stehen. Tatsächlich ist ein Unternehmer oft erfreut, wenn der lang vermisste Mitarbeiter wieder zur Arbeit erscheint, doch es gibt natürlich auch Ausnahmen. Führen Sie am besten ein ehrliches Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber und „sondieren“ Sie die Lage. Machen Sie deutlich, dass es Ihnen wichtig ist, wieder arbeiten zu gehen, aber Sie auch auf Ihre Gesundheit Rücksicht nehmen müssen, da Sie, vorerst zumindest, nur eingeschränkt belastbar macht. Das Verständnis des Chefs ist daher wichtig, denn es ist eher ungünstig, wenn zum Beispiel gerade viel Arbeit in Ihrer Abteilung ansteht und Sie sich nicht wohlfühlen und sich deshalb planmäßig früher verabschieden.
  • Sollte die Führungsetage der Firma eher wenig Verständnis für Ihre Situation zeigen, suchen Sie nach Vermittlern. Das kann ein Mitglied des Betriebsrates sein oder auch ein langjähriger Mitarbeiter, der einen guten Kontakt zur Geschäftsleitung hat und dem Sie vertrauen. Oft vereinfacht das Einschalten eines solchen vieles.
  • Muten Sie sich für den Anfang nicht zu viel zu und haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie früher gehen als Ihre Kollegen. Nicht wenige Wiedereingliederungen nach langer Krankheit scheitern daran, dass die Betreffenden sich übernehmen und dann wieder ausfallen. Machen Sie sich bewusst, dass Ihre Leistungsfähigkeit noch lange nicht wieder hergestellt ist und dass es seine Zeit brauchen wird, bis Sie wieder voll belastbar sein werden. Arbeiten Sie sich langsam an die komplette, maximale Arbeitsbelastung heran. Es hat seinen guten Grund, warum eine Wiedereingliederungsmaßnahme stückweise vonstatten geht - das sollten Sie sich immer wieder ins Bewusstsein rufen.

Den eigenen, neuen Rhythmus finden

  • Gehen Sie auch langsam an die Sache heran, was die Arbeitsgeschwindigkeit angeht. Gerade zu Beginn sollten Sie sich nicht hetzen lassen. Wenn Sie am Anfang Ihres „Neueinstiegs“ noch besonders vorsichtig sind, kann Ihnen niemand böse sein, denn eine Wiedereingliederung nach langer Krankheit muss langsam angegangen werden. 
  • Finden Sie Ihren eigenen, neuen Rhythmus. Das bedeutet nicht, dass Sie in Zeitlupe arbeiten sollen, sondern nur, dass Sie sich langsam an die nervliche und körperliche Belastung Ihrer Arbeit herantasten müssen.
  • Hören Sie auf Ihren Körper, denn er gibt Ihnen zu verstehen, was Ihnen „gut tut“. Schmerzen sind Warnsignale, die nicht unterschätzt werden sollten. Gleiches gilt für starke Ermüdungserscheinungen und nervliche Erschöpfungszustände.
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