Wie zieht man Leinwand auf einen Keilrahmen auf?
Eine Leinwand auf einen Keilrahmen aufzuziehen ist nicht schwer. Wer etwas Zeit und eine ruhige Hand hat, kann problemlos in Eigenregie eine weiße Leinwand zum späteren Bemalen oder fertig bedruckt mit Bild mit einem Tacker auf einen Keilrahmen aufziehen.
- 31.05.2010 Sofie Dittmer
- Bevor Sie die Leinwand auf einen Keilrahmen aufziehen, prüfen Sie zunächst, ob die Kanten des Rahmens abgerundet sind. Sind sie zu scharf, nehmen Sie Schmirgelpapier und runden Sie die Kanten etwas ab. Zu schafte Kanten könnten anderenfalls die Leinwand zerstören.
- Legen Sie danach die Leinwand auf einen ebenen Untergrund. Die später zu bemalende oder bereits bedruckte Seite legen Sie dabei dem Untergrund zugewandt hin.
- Anschließen nehmen Sie den Keilrahmen und platzieren ihn auf der Leinwand. Achten Sie darauf, dass der Rahmen etwa zentriert auf der Leinwand liegt, so dass Sie die Leinwand später problemlos über die vier Leisten des Rahmens schlagen können.
Leinwand auf Keilrahmen aufziehen
- Nun beginnt das eigentliche Aufziehen der Leinwand auf den Keilrahmen. Dazu setzen Sie sich am besten so vor den Keilrahmen, dass die beiden längsten Leisten waagerecht vor Ihnen liegen und die kürzeren Leisten links und rechts senkrecht zu Ihnen zeigen.
- Beginnen Sie in der Mitte der unteren (direkt vor Ihnen liegenden) Leiste. Schlagen Sie das Leinwand-Ende um die Leiste und befestigen Sie es mit einem Tacker. Im Anschluss daran schlagen Sie das gegenüberliegende, obere Leinwand-Ende um die obere Leiste und tackern es fest. Wiederholen Sie dies in der Mitte der linken und rechten Leiste. Beachten Sie dabei, nicht zu viel Kraft zu verwenden und die Leinwand nicht zu fest auf den Keilrahmen zu spannen.
- Kehren Sie danach zu der unteren, vor Ihnen liegenden Leiste zurück. Schlagen Sie mit einem Abstand von einigen Zentimetern die Leinwand rechts neben der ersten Klammer um und tackern Sie die Leinwand auf dem Keilrahmen fest. Den gleichen Vorgang wiederholen Sie bei den restlichen drei Leisten. Achten Sie darauf, dass sich keine Falten bilden.
- Anschließend nehmen Sie erneut die untere, vor Ihnen liegende Leiste und schlagen dieses Mal mit einem Abstand von einigen Zentimetern die Leinwand links neben der ersten Klammer um und tackern sie fest. Auch diesen Ablauf wiederholen Sie bei den restlichen drei Leisten. Diesen Vorgang führen Sie an allen Leisten mehrmals aus und arbeiten sich so von der Mitte der vier Seiten des Keilrahmens zu den Ecken hin. Einige Zentimeter von den Ecken stoppen Sie schließlich.
- Nehmen Sie sich nun eine Ecke vor. Schlagen Sie auf der rechten Seite der Ecke die Leinwand um den Keilrahmen und tackern Sie ihn bis in die Ecke hinein fest.
- Damit Sie dies auf der linken Seite wiederholen können und auch dort die Leinwand um die Leiste schlagen können, schlagen Sie die Spitze der Leinwand nach innen ein – ähnlich wie bei Geschenkpapier. Anschließend können sie die linke Leinwandseite problemlos um die Leiste schlagen und bis in die Ecke hinein festtackern.
- Nach diesem Prinzip befestigen Sie die Leinwand auch in den anderen Ecken des Keilrahmens.
- Die Leinwand ist nun fertig auf dem Keilrahmen aufgezogen. Zum Schluss können Sie noch überstehende Enden der Leinwand mit einem Teppichmesser kürzen.
