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Wie wird man Postbote? - So gelingt die Ausbildung

Postbote wird man, indem man eine Ausbildung bei der Deutschen Post oder bei einem der vielen Paket- oder Briefdienste macht. Nach bestandener Prüfung heißt man dann offiziell "Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen".

Postboten sind viel unterwegs.
Postboten sind viel unterwegs.

Die Ausbildung, mit der man Postbote wird

  • Wenn Sie Postbote werden möchten, sollten Sie sich bei der Post oder bei einem der Paket- oder Briefdienste um eine Ausbildungsstelle bewerben. Einen bestimmten Schulabschluss benötigen Sie nicht, am liebsten werden von den Unternehmen jedoch Auszubildende mit Haupt- oder Realschulabschluss eingestellt.
  • Die Ausbildung zum Postboten dauert zwei Jahre, den praktischen Teil lernen Sie in Ihrer Ausbildungsstätte, den theoretischen Teil in der Berufsschule. Dort findet der Unterricht entweder ein- bis zweimal wöchentlich statt oder in Blockform, das heißt, Sie gehen mehrmals pro Jahr für drei bis vier Wochen nur zur Schule.
  • Im Betrieb lernen Sie, wie die Post, die zu verteilen ist, sortiert wird und wie man Zustellungen und Zahlungen dokumentiert. Schon in Ihrer Ausbildung werden Sie die Post zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto austragen. Daneben nehmen Sie aber auch Aufträge an, berechnen die Entgelte, erledigen den Kassenabschluss und kümmern sich um unzustellbare Sendungen.
  • Wenn Sie Postbote werden möchten, sollten Sie gerne draußen und gern in Bewegung sein. Auch das manchmal nicht so gute Wetter sollte Ihnen wenig ausmachen und Sie sollten eine hervorragende körperliche Kondition mitbringen. Vor allem das Sortieren und Zustellen von Paketen kann nach einigen Stunden sehr anstrengend werden.
  • Weil Sie bei Ihrer Arbeit viel mit Geld zu tun haben, sollten Sie einigermaßen fit in Mathematik sein. Auch einen Computer sollten Sie bedienen können. Den Umgang mit der Software, die in Postunternehmen verwendet wird, lernen Sie während Ihrer Ausbildung.
  • Am Anfang des zweiten Ausbildungsjahres machen Sie eine Zwischenprüfung. Sie dient nur der Überprüfung, Konsequenzen hat sie keine, das heißt, Sie können auch nicht durchfallen.
  • Ihre Abschlussprüfung nach zwei Jahren gliedert sich in einen schriftlichen und in einen praktischen Teil. Hierbei bekommen Sie Aufgaben zu den Bereichen Auftragsannahme, Auftragsbearbeitung, Sortierung, Auslieferung und Kassenabrechnung gestellt. Besonders wichtig ist dabei der praktische Teil, in dem Sie eine Aufgabe aus diesen Themenbereichen zu bearbeiten haben. Hierzu gehört auch eine mündliche Prüfung.

Wenn man eine Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen erfolgreich abgeschlossen hat, kann man sich weiterqualifizieren, indem man eine Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen macht, die darauf aufbaut. Sie schließt sich in der Regel direkt an die erste Ausbildung an und dauert ein weiteres Jahr.

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