Der sogenannte Body-Mass-Index, kurz BMI, wird über eine einfache Formel berechnet. Anhand der errechneten Zahl können Sie ablesen, ob sich Ihr Gewicht im Normalbereich befindet.
- 07.12.2011 Frauke Itzerott
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So wird der BMI berechnet
- Ihr Body-Mass-Index wird berechnet, indem Sie eine kleine Formel anwenden. Und zwar teilen Sie Ihr Körpergewicht durch Ihre Körpergröße in Metern zum Quadrat. Das ergibt eine bestimmte Zahl, den BMI.
- Ob Ihr Body-Mass-Index normal ist oder ob Sie Unter- oder Übergewicht haben, richtet sich nach Ihrer Körpergröße (Formel), aber auch nach Ihrem Alter. Zwischen 19 und 24 Jahren ist ein BMI von 19 bis 24 normal, im Alter von 25 bis 34 Jahren ein BMI von 20 bis 25 und so weiter. Für jedes Jahrzehnt, das Sie älter sind, dürfen Sie sich also einen BMI-Punkt mehr erlauben.
- Untergewicht definiert sich über einen BMI von unter 20 bei Männern und unter 19 bei Frauen. Männer dürfen wegen der höheren Muskelmasse etwas mehr wiegen. Übergewicht beginnt bei Männern ab einem BMI von 25 und bei Frauen ab einem BMI von 24. Massive Adipositas beginnt ab einem berechneten BMI von über 40.
Vor- und Nachteile des BMI
- Der BMI bietet eine ganz einfache Methode, das eigene Gewicht zu überprüfen und einzuordnen. Allerdings geht die Formel nur von dem tatsächlichen Gewicht und der Körpergröße aus.
- Menschen, die sehr viel Sport treiben, bauen viele Muskeln auf. Muskeln wiegen viel mehr als Fett. Ein stark muskulöser Mensch hat also ein höheres Gewicht und damit auch einen höheren Body-Mass-Index, ohne dabei übergewichtig zu sein.
- In diesem Fall kann eine Waage weiterhelfen, die das Körperfett berechnen kann. Durch vier Elektroden wird dabei ein sehr geringer Wechselstrom durch den Körper geleitet. Aus dem unterschiedlich gemessenen Widerstand von Körperfett und Muskelmasse sowie der Organe kann der Computer der Körperfettwaage den ungefähren Körperfettanteil messen.