Wie viel Sport ist gesund?

Sport ist gesund, aber in welchem Ausmaß? Sport ist gesund, aber in welchem Ausmaß?
Sport sollte ein wichtiger Bestandteil des Alltags darstellen und zu Wohlbefinden und Gesundheit beitragen. Eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten stehen zur Verfügung um einen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems sowie den Abbau von Stress und kleinen Fettpölsterchen zu leisten. Hierbei muss jedoch eine gesunde Balance zwischen Bewegung und Regeneration gefunden werden, denn eine dauerhafte Überlastung kann zu körperlichen Schäden führen. Die richtige Dosierung hängt von Faktoren wie Trainingszustand, Alter und Beschaffenheit der Muskulatur ab und lässt sich daher nicht für jedermann pauschalisieren. Einen wichtigen Hinweis dafür, wie viel Sport gesund ist, gibt jedoch ein gut ausgebildetes Körpergefühl.
Jana Sandre Mergenthal
26.08.2010 Jana Sandre Mergenthal

Sport ist gesund und eine Vernachlässigung des eigenen Körpers kann zu einer Vielzahl von Beschwerden führen. Wirbelsäule und Gelenke benötigen die Unterstützung von Muskeln und Bändern, Bandscheiben und Knorpel müssen bewegt werden, um eine optimale Nährstoffversorgung zu gewährleisten und die Muskeln brauchen Belastungsreize. Um eine Überforderung des Körpers und mögliche schwerwiegende Schädigungen zu vermeiden, kommt es auf die richtige Intensität sowie eine bewusste Sportwahl an.

Gesund und fit, aber nicht überlastet - bei Sport gilt es die Balance zu halten

  • Grundsätzlich gilt, dass eine regelmäßige, jedoch niedrige und gut dosierte körperliche Belastung einer sporadischen Höchstleistung vorzuziehen ist.
  • Beachten Sie bei der Auswahl der Sportart sowie bei der Bestimmung der Dosierung, dass sich Ihre körperliche und psychische Belastbarkeit mit fortschreitenden Alter verändert. Daher sollten Sie sich ab dem 30. Lebensjahr einer ärztlichen Untersuchung unterziehen, um Risiken von vornherein auszuschließen.
  • Wenn Sie ein Fitnessstudio oder einen Sportverein aufsuchen möchten, dann wenden Sie sich vor Trainingsbeginn an einen der Trainer, der Ihnen bei der Intensitätssteuerung Ihres Fitnessprogramms Hilfestellung leisten kann.
  • Bei der Wahl der sportlichen Aktivität sollten Sie bedenken, dass Gelenkserkrankungen, als Folge einer schlechten und fehlerhaften Bewegungstechnik, nicht nur den Ausdauersportarten zugeschrieben werden können. Gerade Spielsportarten, wie z.B. Fußball oder Handball, können neben Gelenkserkrankungen auch schwere Verletzungen hervorrufen. Dennoch gilt, dass hochintensive Sportarten, wie Tennis oder Badminton, für den Bewegungsapparat schwerer zu bewältigen sind als eine geringere und längerfristige Dauerbelastung, wie beim Rad fahren, Schwimmen oder Jogging.
  • Während Ihres Trainings sollten Sie auf Ihr Körpergefühl achten. Bei einer zu hohen sportlichen Anstrengung wird Ihr Körper Warnsignale aussenden, zum Beispiel Schmerzen während der Bewegung und Kraftlosigkeit. In diesem Fall sollten Sie eine Pause einlegen, um chronische Verletzungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermeiden.
  • Setzen Sie sich während Ihres Trainings nicht unter Leistungsdruck, um eine psychische Überforderung zu vermeiden. Betreiben Sie Sport zur Entspannung und zum Stressabbau und erzeugen Sie nicht durch einen zu hohen Anspruch an Ihre Leistungsfähigkeit zusätzlichen Stress.
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