Das Salz die Eigenschaften von Wasser verändert, ist hinlänglich bekannt. Sonst würde im Winter auch kein Streusalz zum Einsatz kommen, sondern vielleicht Streuzucker. Aber wie verhält es sich, wenn es um kochendes Wasser geht?

Kochendes Wasser salzen

  • Salz setzt den Siedepunkt von Wasser um wenige Grad herauf.
  • Wenn Sie normales Leitungswasser (also Süßwasser) zusammen mit dem Salz aufsetzen, haben Sie erst bei 102 °C kochendes Wasser.
  • Allerdings ist die Zeit und die Energie, die mehr benötigt wird, um kochendes Wasser zu erhalten, verschwindend gering.
  • Setzen Sie 2 Vergleichstöpfe auf mit exakt der gleichen Menge an Wasser. Geben Sie nun so viel Salz in einen Topf, wie Sie normalerweise zum Kochen verwenden, und schalten Sie zeitgleich die Töpfe an. Sie werden kaum einen Unterschied bemerken.
  • Wenn Sie jedoch Edelstahltöpfe verwenden, sollten Sie erst salzen, wenn das Wasser schon kocht, da die Töpfe sonst sehr anfällig für Korrosionsflecken werden können. Salz in kaltem Wasser bleibt noch eine Zeit lang auf dem Topfboden und verändert die Eigenschaften des Edelstahls, so das sich kleine Flecken bilden, die im Laufe der Zeit den Topf ruinieren können.

So verändert Salz die Eigenschaften

  • Salz verändert die spezifischen Wärmeeigenschaften von Wasser.
  • Geben Sie Salz auf einen Eiswürfel, schmilzt dieser schneller als bei Zimmertemperatur.
  • Wenn Sie eine längere Kühlwirkung erreichen wollen, können Sie Eiswasser Salz hinzufügen.
  • So liegt der Siedepunkt einer gesättigten Salzlösung bei 108°C, und der Gefrierpunkt bei -21°C. Allerdings sollten Sie mit einer gesättigten Salzlösung nicht kochen.

Ob Sie das Salz vor oder nach dem Aufkochen des Wassers hinzugeben, ist somit eher eine Glaubensfrage oder eine Frage des Topfmaterials.