- 11.05.2010 Bertram Maria Keller
- Terminplaner
- Zettel mit Termin
- Gespräch mit Freunden, Kollegen, Bekannten
- mp3-player
- Ohrenstöpsel
- beschwingte Musik
Zum Einen sollten Sie sich absolut bewusst sein, dass es wirklich das Beste für Sie ist, zum Zahnarzt zu gehen und vor allem, dass Sie es für sich machen, da er Ihnen helfen wird. Denken Sie auf keinen Fall, dass Sie das müssen, dass Sie jemand dazu zwingt, dass es nicht anders geht. Machen Sie sich immer bewusst, dass es Ihre Entscheidung ist und Sie absolut freiwillig zum Zahnarzt gehen.
So überwinden Sie Ihre Panik vorm Zahnarzt
- Machen Sie den Termin so öffentlich wie möglich. Erzählen Sie jedem in Ihrem Umfeld, dass Sie zum Zahnarzt gehen, was er machen wird, wo Ihre Schmerzen sind und dass Sie Angst davor haben. Das ist schon mal die „halbe Miete“, denn wenn Sie Ihre Angst öffentlich eingestehen, fällt schon mal der psychische Druck ab, den Sie sich in so einem Fall selbst auferlegen.
- Ihre Angst vor dem Zahnarzt werden viele teilen und das macht Sie stark, denn plötzlich gibt es so was wie Solidarität und viele Leute, die Sie gut verstehen können. Am besten schreiben Sie den Zahnarzttermin in alle Ihre Terminplaner und noch besser einen großen Zettel, auf dem Sie es ständig lesen können. Sie quälen sich damit nicht selbst, wie Sie vielleicht anfangs denken, sondern reden so oft darüber, dass es für Sie, wenn es soweit ist, ein ziemlich normaler Termin sein wird.
- Sprechen Sie über Ihre Ängste und zwar nicht nur im Freundeskreis oder zuhause, sondern auch in der Zahnarztpraxis. Spielen Sie auf keinen Fall den Held – ganz im Gegenteil – teilen Sie sich mit und erzählen Sie es der Schwester, der Zahnarzthelferin und natürlich auch dem Zahnarzt.
- Egal wie einfach der Eingriff beim Zahnarzt ist, gestehen Sie ihm Ihre Ängste ein und fordern Sie ihn auf, das Nötigste dafür zu tun, dass Sie keine Schmerzen erleiden. Die Spritze, die er Ihnen verabreicht, müssen Sie ja nicht unbedingt vorher sehen. Wenn es Sie beruhigt, lassen Sie sich vorher von ihm in einem Gespräch den genauen Ablauf erklären, damit alles, was er dann macht, für Sie vertraut ist.
- Nehmen Sie sich auf jeden Fall einen mp3-Player oder Ähnliches mit, damit Sie die Geräusche nicht hören müssen, denn die sind meistens die schlimmsten. Keiner steht darauf, den Bohrer rotieren zu hören. Also stöpseln Sie Ihr Ohr ein und hören Sie Ihre Lieblingsmusik. Möglichst etwas Beschwingtes, denn Mozarts Requiem wäre in so einem Fall eher kontraproduktiv.