Wie überrede ich meine Eltern zu einem Hund?
- 18.08.2010 Sarah Müller
Wenn man einen Hund möchte, aber noch nicht volljährig ist oder noch bei den Eltern wohnt, dann ist es nicht möglich sich einen zu kaufen.
Wie kann man seine Eltern am besten zu einem Hund überreden
- Das Wichtigste ist, dass es nicht nur eine Phase oder eine 'spontane' Idee ist, sich einen Hund anzuschaffen. Es wäre also von Vorteil mit seinen Eltern über den Wunsch zu sprechen. Als Beweis, dass es nicht nur eine Phase ist, könnten Eltern und Kinder sich so einigen: Möchte das Kind in 6 Monaten noch immer einen Hund, dann wird verstärkt über das Thema gesprochen. Eltern und Kinder hören sich gegenseitig zu und dürfen dabei Argumente für Ihren Standpunkt bringen.
Eltern-Kind-Gespräch und wie Sie sich darauf vorbereiten
- Ein Tier (vor allem ein Hund) benötigt viel Zeit und viel Aufmerksamkeit. Hat die Familie ausreichend Zeit, um das Tier artgerecht zu halten? Ist jemand bereit mehrmals am Tag, auch bei Regenwetter, früh morgens und spät abends mit dem Tier Gassi zu gehen? Das Kind könnte, als Beweis seiner Vernunft, einen Plan erstellen, auf dem eingetragen ist, wer sich wann um das Tier kümmert.
- Ein Hund ist nicht nur ein spannender Spielgefährte. Es ist möglich, dass das Tier krank ist. Vor allem im Alter muss es oft zum Arzt und braucht viel Pflege. Vorab ist zu klären, wer für die Tierarztkosten aufkommt. Je nach Alter könnte das Kind einen Nebenjob übernehmen und das Geld in eine extra Spardose für das Tier legen. So ist auch im Krankheitsfall für den Hund gesorgt.
- Außerdem sollte sich das Kind vor dem Kauf eines Tieres erkundigen, wer im Urlaub auf den Hund aufpasst. Legt das Kind den Eltern eine Liste mit den möglichen Betreuern vor, beweist es Verantwortungsbewusstsein.
Als letztes sollten Eltern und Kinder sich auf eine Hundrasse einigen. In einer normalen Wohnung eignet sich eher eine kleine Hunderasse. Große Hunde brauchen viel Auslauf. Ein Haus mit Garten wäre ideal für sie.
