- 11.11.2011 Frauke Itzerott
- Wandfarbe
- verschiedene Pinsel
- Farbrolle
- Bauacryl
- Kreppband
- Abrollgitter
- Eimer
- Leiter
- Abdeckplane
- Lot
Wie man Räume richtig streicht
- Nur wenn man richtig streicht, sieht das Ergebnis hinterher auch schön und professionell aus. An erster Stelle steht da eine gute Vorbereitung. Besorgen Sie sich im Baumarkt eine kleine Streichausrüstung. Dazu gehören Farbrollen, Pinsel in verschiedenen Dicken für die Feinarbeit, Kreppband zum Abkleben von Fußleisten, Tür- und Fensterrahmen, ein Eimer, in dem Rollen und Pinsel z. B. zum Trocknen abgelegt werden können, ein Abrollgitter für überschüssige Farbe auf der Rolle, eine Abdeckplane oder Malerfilz und eventuell Maleranzüge aus Plastik.
- Ziehen Sie sich zum Streichen einen Maleranzug oder ein paar alte Klamotten an und legen Sie den Boden mit der Plane oder dem Filz aus. Eine dünne Abdeckplane kann gleich beim Abkleben der Fußleisten befestigt werden, so kann Ihrem Boden nichts passieren. Kleben Sie alle Ränder, die nicht gestrichen werden sollen, sorgsam ab (Rahmen, Steckdosen etc.). Das ist zwar mühsam und kleinteilig, aber es lohnt sich, da Sie nach dem Streichen nur noch das Kreppband abziehen müssen. Sollte trotzdem etwas daneben gehen: Normale Wandfarbe lässt sich auch in getrocknetem Zustand mit Wasser und Schwamm von glatten Oberflächen lösen.
- Benutzen Sie zum Streichen der großen Flächen eine Rolle. Achten Sie darauf, diese gleichmäßig mit Farbe zu bestücken, streichen Sie sie am Abrollgitter ab und streichen Sie die Wand dann immer in eine Richtung. Gerade bei rot pigmentierter Farbe kann es sonst leicht zu Unregelmäßigkeiten kommen und dann müssen Sie einen zweiten Anstrich durchführen.
- Alle Ränder und schlecht zu erreichenden Stellen wie beispielsweise um Heizkörper herum streichen Sie am besten mit einem Pinsel. Zu zweit oder dritt kommt man auch bei großen Räumen schnell vorwärts. Beim Streichen von Decken und hohen Wänden verlängern Sie sich Ihre Farbrolle mit einem Besenstiel und achten beim Kauf auf eine Farbe, die möglichst wenig tropft.
So bekommen Sie Streifen an die Wand
Warum die Wände mal nicht weiß oder in nur einer Farbe streichen? Schön abgesetzte Streifen in der passenden Farbe können Möbelstücke und Dekorationsgegenstände hervorheben oder einfach für Gemütlichkeit sorgen. Oder verschönern Sie Ihr ganzes Zimmer mit einem kompletten Streifenlook.
- Auch hier ist die Vorbereitung das Wichtigste. Planen Sie zunächst genau, wie breit und in welchem Abstand Ihre Streifen auf die Wand aufgebracht werden sollen, damit Ihr Muster am Ende der Wand auch aufgeht.
- Kleben Sie dann die Streifen mit Kreppband auf der Wand ab. Kreppband beschädigt auch Raufasertapeten nicht. Damit Ihre Streifen richtig gerade sind, verwenden Sie unbedingt ein Lot oder ein Lasergerät.
- Ist das mühsame Abkleben erledigt, schmieren Sie die Ränder des Kreppbandes mit Bauacryl ein, damit keine Farbe hinter das Kreppband laufen kann. Gerade bei Raufasertapeten kann das leicht passieren.
- Da Sie nun wissen, wie man richtig streicht, geht der Rest der Arbeit leicht von der Hand und kann je nach Dicke der Streifen am besten mit einer schmalen Farbrolle oder einem Pinsel erledigt werden. Ziehen Sie die Kreppbandstreifen ab, bevor die Farbe ganz trocken ist, so kann sie nicht mit abgezogen werden. Und fertig ist der Streifenlook!