- 15.09.2010 Franziska Wartmann
Vorsorge fürs Kind - die Fürsorge regeln
- Legen Sie zunächst einen Vormund fest, falls Ihnen etwas zustößt. Das sollte jemand sein, dem Sie grenzenlos vertrauen und der gern die Verantwortung für Ihre Kinder übernehmen möchte. Taufpaten sind laut Gesetz zu rein gar nichts verpflichtet und nicht erziehungsberechtigt.
- Halten Sie deshalb das Vereinbarte unbedingt schriftlich in einem Testament fest und hinterlegen Sie Vollmachten für Konten, Behörden etc. Gehen Sie dafür am besten zu einem Notar oder zu einem Anwalt für Familienrecht.
- Der Vormund kann im Falle Ihres Todes selbst für Ihre Kinder sorgen oder entscheiden, wer das Sorgerecht bekommt. Das Vormundschaftsgericht akzeptiert diese Entscheidung in den meisten Fällen.
Finanzielle Vorsorge fürs Kind
- Verwalten Sie auch Ihren Vermögensnachlass per Testament. Schließen Sie eine Risikolebensversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme ab. Das ist besonders wichtig, wenn Sie einen Kredit für Ihr Zuhause abgeschlossen haben und Sie Ihren Kindern einen allzu raschen Umzug ersparen möchten. Sie hinterlassen in jedem Fall eine gute finanzielle Basis.
- Sie können im Testament auch konkrete Weisungen über Zahlungen geben. Beispielsweise, ob eine bestimmte Summe erst bei Volljährigkeit der Kinder ausgezahlt werden soll.
Auch wenn das Thema sehr ernst und traurig ist, lohnt sich die richtige Vorsorge für Ihre Kinder. Vor allem, wenn Sie bei längeren Autofahrten oder Flugreisen oft ein ungutes Gefühl beschleicht. Der emotionale Verlust wäre für Ihre Kinder schlimm genug. Regeln Sie alles Notwendige deshalb verantwortungsvoll und treffen Sie die richtige Vorsorge für Ihre Kinder rechtzeitig!