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Wie sieht die Welt in 100 Jahren aus? - So analysieren Sie die Zukunft

Haben auch Sie sich schon einmal vorgestellt, wie die Welt in 100 Jahren aussehen könnte? Wer einmal 100 Jahre zurückblickt, sieht die Veränderungen und bekommt eine Vorstellung von den gravierenden Veränderungen.

Der Blick zurück schärft den Blick nach vorn.
Der Blick zurück schärft den Blick nach vorn. © Heinz_Kuendig / Pixelio

Wie sieht die Welt in 100 Jahren aus? Vielleicht müssen Sie sich aus beruflichen Gründen damit befassen oder Sie interessieren sich aus privatem Interesse für diese Frage. Endgültig beantworten kann sie auch die Wissenschaft nicht, aber Sie können verschiedene Anhaltspunkte herausfinden, anhand derer Sie sich eine Vorstellung vom Leben Ihrer Nachkommen machen können.

Sieht die Welt in 100 Jahren besser aus?

  • Blicken Sie 100 Jahre zurück, um eine Vorstellung von den Veränderungen zu bekommen, die auf alle zukommen können. Die Welt sieht in 100 Jahren vielleicht besser aus, wenn Sie die Erleichterungen betrachten, die der technologische Fortschritt allen gebracht hat. Allein die Haushaltsführung war vor 100 Jahren wesentlich aufwendiger und mit harter körperlicher Arbeit verbunden. Ebenso verhält es sich mit der Arbeit der Männer in der Landwirtschaft und in den Fabriken.
  • Was das familiäre und zwischenmenschliche Zusammenleben betrifft, sieht die Welt heute nicht mehr so gut aus wie vor 100 Jahren, und dies könnte sich in 100 Jahren noch mehr zum Negativen verändern. Durch die erhöhte Mobilität der Menschen wurden alte Familienstrukturen aufgebrochen. Die Menschen haben höhere Ansprüche an das Leben und an die Beziehung zu ihrem Partner. Daraus folgen Trennungen und Scheidungen, das Patchwork-Modell, vor 100 Jahren nahezu undenkbar, wird zum Standard-Lebensmodell, und die Zahl derjenigen, die eine silberne oder gar goldene Hochzeit erleben, immer geringer. Nehmen Sie einen Vergleich der Lebensmodelle vor 100 Jahren und heute vor, und versuchen Sie, die Veränderungen 100 Jahre weiter zu übertragen. Vielleicht gelingt es Ihnen, sich ein realistisches Lebensmodell vorzustellen. Eine Rückwärtsentwicklung, in der die Familie wieder mehr in den Mittelpunkt rückt, wird es wohl nicht mehr geben.

Was sich definitiv verändern wird

  • In 100 Jahren werden voraussichtlich die Vorräte an Erdöl und Erdgas verbraucht sein. Heute würde das Leben ohne diese Rohstoffe zum Erliegen kommen: Stellen Sie sich vor, Sie hätten kein Auto, keine Heizung und keinen Strom, es gäbe kein Plastik und kein Gummi. Wirkliche Alternativen gibt es noch nicht, die Atomkraftwerke, die lange eine Alternative zum Kohlekraftwerk darstellten, sollen aufgrund der vielen Gefahren vom Netz. Sie brauchen viel Fantasie, um sich das Leben ohne Erdöl und Erdgas vorzustellen. Fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es nicht, denn die erneuerbaren Energien stellen bislang keinen Ersatz dar.
  • Das Leben wird in 100 Jahren noch viel stärker vernetzt und technologisiert sein als heute. Das Internet wird in immer mehr Bereiche Einzug halten. Vielleicht gibt es keine Supermärkte mehr und vielleicht fährt das Auto völlig allein, Sie müssen sich nur reinsetzen und angeben, wohin Sie möchten. Erste Ansätze dieser Entwicklung gibt es in modernen Fahrzeugen schon: Tempomat, Brems- und Fahrspurassistent sowie ein Navigationssystem mit Stauumfahrung. Wenn Sie einem nostalgischen Fahrzeug aus den 1920er- und 1930er-Jahren erstaunt hinterherschauen, können Sie davon ausgehen, dass die Menschen in 100 Jahren dies bei einem modernen Fahrzeug, welches heute vom Band läuft, ebenso tun werden.

Die kritischen Probleme bezüglich der Umwelt und der Energieerzeugung erfordern ein Umdenken aller Menschen, wenn man den Kindern eine gesunde und lebenswerte Welt hinterlassen möchte. Versuchen Sie, Ihr Leben so zu gestalten, dass Sie Ihren Beitrag dazu leisten.

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