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"Wie schützt man sich vor Strahlung?" - So geht's beim Handy

Man ist überall erreichbar, kann Bescheid geben, wenn die Bahn wieder mal Verspätung hat oder man im Stau steckt. Das Handy macht es möglich. Klein, fein und praktisch ist es zum ständigen Begleiter avanciert. Doch was viele nicht bedenken: Mobiltelefone senden Hochfrequenz-Strahlung aus, die möglicherweise gesundheitsschädliche Folgen hat. Man kann einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Lesen Sie, was vor Handystrahlung schützt.

Besonders Kinder sind durch Handystrahlung gefährdet.
Besonders Kinder sind durch Handystrahlung gefährdet.

Wie man sich vor der Strahlung eines Handys schützt

Im Labor wurde nachgewiesen, dass Handys Hochfrequenzstrahlung absenden, die die DNA schädigen können. Dieses Gesundheitsrisiko besteht also definitiv beim Telefonieren mit einem Handy. Doch das Handy ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Hier einige Tipps, wie Sie die Strahlenbelastung reduzieren.

  • Ein Maß für die Strahlenbelastung ist der SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate). Das Bundesamt für Strahlenschutz hat die SAR-Werte für verschiedene Mobiltelefone festgestellt und eine Liste der Werte erstellt. Auch Auslaufmodelle wurden untersucht. Handys mit einem SAR-Wert bis 0,6 Watt pro kg wurden mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Durch den Kauf eines Handys mit diesem Zeichen sind Sie vor übermäßiger Handystrahlung geschützt.
  • Einfaches Grundprinzip: Telefonieren Sie so wenig wie möglich.
  • Warten Sie, bis die Verbindung besteht, bevor Sie das Handy ans Ohr halten. Die Sendeleistung des Handys ist gerade beim Aufbau der Verbindung besonders hoch. 
  • Sie sollten nicht in einem Tunnel, U-Bahn-Schacht, Auto oder Aufzug telefonieren. Denn hier ist das Funksignal abgeschwächt. Das Handy erhöht kompensatorisch seine Leistung und sendet folglich mehr Strahlung aus. Das Gleiche gilt in ländlichen Gegenden, wo das Mobilfunknetz nicht so gut ausgebaut ist. Hier erhöht sich das Gesundheitsrisiko durch die Nutzung von Handys.

Die Strahlenbelastung reduzieren

  • Halten Sie den Abstand zum Handy so groß wie möglich, besonders beim SMS-Schreiben. Legen Sie das Handy weiter weg, wenn Sie es nicht nutzen, und stecken Sie es nicht in die Hosentasche. Nutzen Sie auch die Freisprechfunktion.
  • Schalten Sie das Handy im Verkehr aus. Im fahrenden Auto, in Bahn und Bus meldet sich das Gerät ständig an einer neuen Station an, was die Strahlenbelastung erhöht.
  • Machen Sie Gebrauch vom Flugmodus. Das Handy wird vom Netz getrennt, bleibt aber eingeschaltet. Dies ist besonders nützlich, wenn das Handy über Nacht neben dem Bett liegt, Sie aber vor der Strahlung geschützt sein möchten. Der Wecker funktioniert dann weiterhin. 
  • Heutzutage besitzen bereits kleine Kinder ein Handy. Dabei ist zu vermuten, dass die Strahlung besonders sie angreift. Denn der Knochen ist noch nicht so ausgereift und der Körper befindet sich noch in der Entwicklung. Daher sollten Eltern sich gut überlegen, ab welchem Alter sie ihrem Kind ein Handy kaufen.

Übrigens: Auch die zu Hause üblichen Schnurlostelefone, bestehend aus Basisstation und Mobilteil, verursachen Elektrosmog. Die Basisstation überprüft ständig, ob gerade jemand telefoniert, und sendet dabei ständig Strahlung aus, die die Hirnströme verändern und zu körperlichen Beeinträchtigungen führen kann. Das gute alte Kabeltelefon ist vielleicht keine Alternative mehr, auf dem Markt sind allerdings Schnurlostelefone erhältlich, die weniger Strahlung hervorrufen sollen. 

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