Wie schreibe ich einen Leserbrief? - So machen Sie's

Prinzipiell geht es beim Leserbrief darum, dass Sie Ihre Meinung äußern und an eine Zeitschrift, Website, etc. senden, damit diese dies veröffentlichen. Dafür gibt es zwar keine festgeschriebenen Regeln, aber eine sinnvolle Vorgehensweise, die im Folgenden geschildert wird.

  • Wenn Sie sich also fragen „Wie schreibe ich einen Leserbrief?“, dann lautet die Antwort: Am besten so sachlich wie möglich, mit guten Argumenten und nicht zu lang. Beleidigende oder verleumdende Äußerungen sollte Sie unterlassen. Sie riskieren sonst, dass Ihr Brief gar nicht erst veröffentlicht wird. Schlechter Stil würde auf das veröffentlichende Medium zurückfallen, sodass eine solche Haltung auch sehr verständlich ist. Vor vielen Leserbriefrubriken steht ein Kommentar der Redaktion, dass Zusendungen der Leser gekürzt werden können, wenn sie für zu lang empfunden werden, dies ist aber auch leider allgemein so . Fassen Sie sich daher so kurz wie möglich, wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Brief gekürzt und eventuell sogar leicht verändert wird. Dies machen Redaktionen nicht, um Sie zu ärgern, sondern damit möglichst viel Leser im dafür zur Verfügung stehenden Platz zu Wort kommen können.
  • Wenn Sie an traditionelle Printmedien, wie Zeitungen oder Magazine schreiben, sollten Sie immer Ihren Namen und Anschrift angeben. Leserbriefe von anonymen Verfassern werden nicht veröffentlicht. Meist wird der Vor- und Nachname sowie der Wohnort angegeben. Können Sie der Redaktion plausibel darlegen, warum Sie namentlich nicht genannt werden wollen, zum Beispiel, weil Sie sich dadurch in Gefahr begeben würden, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese eine Ausnahme macht. Bei Onlinemagazine und anderen Veröffentlichungen im Internet wird das weniger eng gesehen. Sie können sich dort in der Regel registrieren und dann Kommentare unterschiedlicher Länge zu Veröffentlichungen schreiben, bei denen ein Klarname in der Regel nicht erforderlich ist.
  • Sie fragen sich vielleicht auch „Wie schreibe ich einen Leserbrief, damit er möglichst viele Leser von meiner Sichtweise der Dinge überzeugt?“ Das geht durch plausible Erklärungen und schlagkräftige Argumente, die in möglichst einfachen, allgemein verständlichen Worten dargelegt werden.
  • Warten Sie nicht zu lange mit einem Leserbrief. Am besten ist, er erreicht die betreffende Redaktion spätestens ein bis zwei Tage nach Veröffentlichung des Beitrags, zu dem Sie sich äußern wollen. Ist der zeitliche Abstand zu groß, riskiert der Brief wieder, nicht veröffentlicht zu werden.

Achten Sie auf die Form des Briefes

  • Bevor Sie Ihren Leserbrief losschicken, prüfen Sie ihn noch einmal genau auf Länge und Orthografie. Schließlich wollen Sie sicher auch in der Öffentlichkeit „eine gute Figur" machen, da passen weder Rechtschreibfehler recht ins Bild, noch Verkürzungen, die vielleicht nicht Ihrem Stil entsprechen.
  • Setzen Sie das Schreiben mit förmlicher Höflichkeit auf, damit liegen Sie immer richtig und zeigen auch Respekt vor Ihren Mitmenschen.