- 07.02.2012 Evelyn Dreier
In einer Schilderung schreiben Sie die lebhafte Darstellung eines Ereignisses. Wie in Aufsätzen gilt auch hier die Gliederung von Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Merkmale der Schilderung
- Eine Schilderung gleicht einem lebhaften Bild. Sie wird untermauert durch viele beschreibende und bildliche Wörter. Die Handlung rückt bei einer Schilderung in den Hintergrund.
- Benutzen Sie bei der Schilderung Metaphern und Vergleiche, um die Situation so lebhaft wie möglich darzustellen. Auch Geräusche werden auf Ihre ganz persönliche Art wiedergegeben. Hier spielt das eigene Empfinden eine große Rolle.
- Beim Schreiben einer Schilderung ist der Stimmungsaufbau, welcher durch die Einleitung aufgebaut und in dem Hauppteil seinen Höhepunkt findet, um im Schluss nochmals reflektiert zu werden, ein wichtiger Punkt.
Schreiben einer Schilderung
Wie Sie am besten eine Schilderung schreiben, lässt sich an dem folgenden Beispiel erklären:
- Beginnen Sie mit der Einleitung. Diese sollte die Situation, welche Sie schildern möchten, kurz umreißen und dabei die ersten Eindrücke enthalten. "Am Sonntag, es war ein warmer Frühlingstag, schlenderte ich mit meiner Familie am Ufer des Rheines entlang."
- Im Hauptteil schildern Sie nun Ihre Eindrücke. Greifen Sie auf alles zurück, was Sie empfunden, gesehen und gehört haben. Beachten Sie, dass es nicht auf die Handlung ankommt, sondern auf das Ausschmücken der erlebten Situation, um diese so bildhaft wie möglich darzustellen. Benutzen Sie Ausdrücke wie "leuchtende Farben der Blumen", "sanftes dahinfließen des Wassers", "nach Frühling riechende Luft" oder "das entfernt zu hörende, zaghafte Zwitschern der Vögel".
- Im Schluss Ihrer Schilderung schreiben Sie reflektierend eine Zusammenfassung. "Am Ende des Tages blieb die Erinnerung an einen sonnigen, farbenfrohen Frühlingstag."