Wie schreibe ich eine Gliederung für die Erörterung? - Hinweise

Eine gute Gliederung sorgt für Erfolg. Eine gute Gliederung sorgt für Erfolg.
Bei einer Erörterung geht es stets darum, sich auf analytische Weise mit einem bestimmten Thema, Text oder einer Fragestellung auseinanderzusetzen, eine eigene Meinung dazu zu entwickeln und diese dann anhand geeigneter Argumente zu untermauern. Die Gliederung ist dabei das A und O, um die Erörterung so stimmig und überzeugend wie möglich zu schreiben.
Sebastian Pekrul
02.12.2011 Sebastian Pekrul
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Notwendige Vorarbeiten für eine gute Gliederung

Bei der Gliederung einer Erörterung geht es vor allem um eine klare Struktur, die das Lesen und Verstehen der Erörterung erleichtert. Um diese Struktur zu finden, sind einige Vorarbeiten zu empfehlen.

  1. Beginnen Sie die Vorarbeiten zur Erörterung damit, möglichst viele Belege zu der jeweiligen Fragestellung oder dem Thema zu sammeln. Das können eigene Erfahrungen, Zeitungsartikel, Studien oder andere Anlässe sein, die damit in Verbindung stehen.
  2. Fahren Sie fort, indem Sie aus der Vielzahl der Belege die Pro- und Kontraargumente zu der Fragestellung zusammenstellen und diese in geordneter Weise stichpunktartig aufschreiben. 
  3. Werden Sie sich auf der Grundlage dieser Argumente über Ihre eigene Meinung klar und versuchen Sie, diese möglichst genau und präzise in ein bis zwei Sätzen zu formulieren. 

So stimmen Sie die Erörterung auf die Gliederung ab

Nachdem Sie die genannten Vorarbeiten geleistet haben, können Sie die Gliederung der Erörterung genau auf Ihre eigene Position sowie auf die gesammelten Argumente abstimmen. Beim Schreiben sollten Sie sich an der grundlegenden Struktur Einleitung - Hauptteil - Schluss orientieren.

  1. Die Einleitung dient dazu, eine kurze Einführung in das Thema zu geben, in der Sie sich auch auf konkrete Anlässe oder ausgewählte Belege aus der Gliederung beziehen können, um den Leser zum Thema hinzuführen.
  2. Der Hauptteil kann bei der Gliederung der Erörterung noch einmal in zwei Blöcke unterteilt werden. Im ersten Block stellen Sie dabei die Gegenargumente vor, wobei Sie mit dem stärksten beginnen. Im zweiten Block präsentieren Sie dann Ihre eigenen Argumente, wobei Sie mit dem schwächsten beginnen.
  3. Im Schlussteil beziehen Sie eindeutig und klar Stellung zu dem Thema und erläutern auf der Basis der vorangegangenen Erörterung Ihre eigenen Argumente. Dabei können Sie sich entweder auf einzelne Argumente berufen oder auch eine vermittelnde Rolle einnehmen, indem Sie einen Weg aus dem Konflikt vorschlagen.

Wenn Sie sich beim Schreiben der Gliederung an diese Vorgaben halten, können Sie Ihre eigene Portion in gekonnter Weise stützen. Dadurch, dass das stärkste Gegenargument bereits zu Beginn des Hauptteils genannt wird, während Ihr stärkstes Argument erst am Ende kommt, hat Letzteres eine nachhaltigere Wirkung und deutlich mehr Überzeugungskraft. 

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