- 02.02.2012 Esther Kaufmann
Sie berechnen Brüche, zwischen denen ein Minus steht, indem Sie sie zuerst umwandeln und dann subtrahieren. Wichtig ist es, dass Brüche immer zusammengehören und nur zusammen verändert werden dürfen.
So rechnet man
Brüche bestehen immer aus dem Zähler, der oben auf dem Bruchstrich steht, und dem Nenner, der sich unter dem Bruchstrich befindet. Wenn Sie mit Brüchen rechnen, müssen Sie also beachten, dass beide Zahlen auf beiden Seiten vom Bruchstrich zusammen gehören und untrennbar verbunden sind.
- Der erste Schritt beim Bruchrechnen in der Grundrechenart des Subtrahierens sollte es also sein, die beiden beteiligten Brüche auf den gleichen Nenner zu bringen.
- Dafür erweitern Sie nun bei je einem Bruch beide Seiten so, dass am Ende unten bei beiden Brüchen dieselbe Zahl entsteht. Am einfachsten ist es, Nenner und Zähler mit der kleinsten Zahl zu multiplizieren oder zu dividieren, durch die beiden Brüche sich teilen lassen.
Oft hilft es auch, einfach den ersten Bruch mit dem Nenner des zweiten und den zweiten Bruch mit dem Nenner des ersten Bruchs zu multiplizieren.
Brüche mit einem Minus dazwischen werden subtrahiert
- Wenn diese Brüche mit dem gleichen Nenner dann mit einem Minus ausgerechnet werden sollen, lassen Sie die Reihenfolge der Brüche immer einfach bestehen. Sie subtrahieren dann nur den hinteren Zähler vom ersten Zähler.
- Die Ebene unter dem Bruchstrich bleibt unverändert, Sie können die Zahl dort direkt in Ihr Ergebnis als Nenner übernehmen.
- Als letzten Schritt sollten Sie kürzen, also Zahlen suchen, durch die Zähler und Nenner des Ergebnisses der Subtraktion teilbar sind und das Ergebnis der Division als Endergebnis aufschreiben.
- Sie können dieses Endergebnis auch noch in eine Dezimalzahl umrechnen, wenn Sie möchten. So wird aus 1/2 dann 0,5.