Babys brauchen Wärme und Geborgenheit, um sich wohl zu fühlen. Durch das Pucken können Sie ihrem Säugling die schützende Enge und Geborgenheit geben, die er aus dem Mutterleib kennt. Gerade wenn Sie ein Schreibaby haben oder ihr Kind einfach schwer in den Schlaf findet und immer wieder daraus aufschreckt, ist das Pucken eine sehr hilfreiche Wickeltechnik.
- 11.05.2010 Nadine Hankeln
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Eine möglichst quadratische Decke oder Tuch aus atmungsaktiven Naturmaterialien wie Wolle oder Baumwolle
- Ziehen Sie Ihr Baby zum Pucken nicht allzu warm an. Ein Body ist normalerweise ausreichend. Sie können Ihr Kind auch nackt, also nur mit einer Windel um, pucken. So spürt das Baby sich selbst und seine eigene Haut noch intensiver.
- Breiten Sie zuerst die Decke so vor sich aus, so dass eine Ecke auf Sie gerichtet ist und falten die obere Ecke der Decke etwa zwei handbreit nach unten.
- Legen Sie nun ihr Baby auf die Decke. Sein Kopf liegt dabei oberhalb der eingeklappten Ecke und seine Schultern auf genau dieser umgeschlagenen Fläche. Sie können den Kopf Ihres Babys auch auf die Decke legen. Bei dieser Wickeltechnik wird quasi von Kopf bis Fuß gepuckt und am Ende schaut nur noch das Gesicht heraus. Diese Methode eignet sich gut für kalte Tage, weil auch der Kopf gewärmt wird, über den sonst die meiste Wärme verloren geht.
- Nun nehmen Sie die untere Ecke, falten diese nach oben und stecken sie unter die rechte Schulter des Babys. Achten Sie darauf, dass die Decke nicht von allein verrutschen kann.
- Klappen Sie zum Pucken jetzt die rechte Deckenhälfte nach links über Ihr Kind und schieben Sie sie glatt unter die rechte Köperhälfte des Säuglings.
- Zum Schluss legen Sie den linken Teil der Decke über das Baby und stecken ihn unter seine linke Seite.
- Der Sinn des Puckens besteht darin, dem Baby die vertraute Enge zu geben, die es aus dem Mutterleib kennt und darin, die reflexartigen Bewegungen zu unterbinden, die Säuglinge oft am Ein- und Durchschlafen hindern. Dazu muss die Puck-Decke auch fest genug gewickelt werden. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich die richtige Technik am besten von einer Hebamme zeigen.
- Durch das Pucken entsteht eine sehr gute Wärmewirkung, die besonders sogenannten Schreibabys gegen Blähungen und Bauchschmerzen hilft.
- Achten Sie jedoch darauf, dass die Decke atmungsaktiv ist und ihr Kind nicht überhitzt. Pucken Sie niemals ein fieberndes Baby! Es könnte einen Hitzestau bekommen.