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Wie oft ist ein Ölwechsel nötig? - Orientierungshilfen

Um die Funktionstüchtigkeit Ihres Autos zu gewährleisten, sollten Sie in bestimmten Abständen eine Inspektion vornehmen. Anderenfalls kann es zu kleinen Getriebeschäden oder verkürzten Lebenszeiten von anderen Bauteilen kommen. Bei dieser Überprüfung testen Sie unter anderem Ihren Ölstand. Anhand dessen können Sie auch gleich über einen Ölwechsel nachdenken. Es gibt einige Orientierungshilfen dafür, wie oft Sie einen Ölwechsel durchführen sollten.

Führen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit regelmäßig einen Ölwechsel durch.
Führen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit regelmäßig einen Ölwechsel durch.

Was Sie benötigen:

  • Öl
  • Dichtung für Ölablassschraube
  • Ölfilter
  • Ölmessstab
  • Lappen

Der Austausch sollte entsprechend oft geschehen

Sooft Sie das Öl an Ihrem Wagen auch wechseln, sollten Sie stets auf die gleiche Ölart achten. Vermischen Sie beim Ölwechsel niemals verschiedene Substanzen. In der Gebrauchsanleitung finden Sie das dafür passende Fabrikat. Ansonsten kann Ihnen ein Motorschaden drohen. Dies und folgende Anregungen sollten Sie somit unbedingt beachten:

  • In der Regel wird beim Ölwechsel ein Intervall von 20 000 Kilometern vorgeschlagen. Dies ist allerdings nur ein Richtwert, der von Ihrem Fahrzeugmodell und Ihrer Fahrweise abhängt. Bei modernen Fahrzeugtypen wird Ihnen diese Entscheidung sogar abgenommen. Dann meldet Ihnen ein Viskositätsmesser, wann es so weit ist.
  • Im Zuge des Ölwechsels sollten Sie gleich nach der wagentypischen Dichtung für die Ölablassschraube greifen. Bisher ist der Wagen vom Werk aus verdichtet worden.
  • Zudem hilft auch der Austausch des Ölfilters. Denn neues Öl nutzt Ihnen mit einem verdreckten Ölfilter rein gar nichts.
  • Wählen Sie beim Austausch des Schmierstoffes eine wagenspezifische Substanz. Ein Dieselmotor benötigt eine andere Flüssigkeit als ein Benziner.

Die Qualität des Öls entscheidet über einen Ölwechsel

Sie müssen das Öl nicht oft, aber regelmäßig wechseln. Die Angaben für einen Ölwechsel werden daher eher als eine Art Richtlinie gesehen. Vielmehr sollten Sie sich selbst vergewissern, dass die Qualität Ihres Schmierstoffes auch stimmt.

  1. Testen Sie in regelmäßigen Abständen Ihren Ölstand. Dazu müssen Sie im Motorraum lediglich den Ölbehälter mit dem Ölmessstab verwenden. Diesen erkennen Sie meist an einem gelben Verschluss.
  2. Haben Sie ihn gefunden, entnehmen Sie den Deckel. Schon hier können Sie nach Schlieren Ausschau halten. Diese geben Ihnen ein Indiz für einen notwendigen Ölwechsel.
  3. Bei einem erkennbaren Stand ist der Zustand der Flüssigkeit ein weiterer Hinweis. Dabei sollte es nicht zu träge wirken.
  4. Dann säubern Sie als Nächstes den Ölmessstab, stecken ihn erneut in den Ölbehälter und ziehen ihn wieder heraus. Sie erkennen nun zum einen den Ölstand Ihres Wagens, aber auch die Qualität des Kfz-Öls.
  5. Mit Ihrem geschulten Blick sollten Sie nun ein möglichst klares Öl feststellen. Denken Sie bei Verkrustungen und Absetzungen sofort an einen Austausch.

Wie oft Sie Ihren Ölwechsel auch vornehmen - Sie sollten dabei stets zertifiziertes Material verwenden. Dies ist vom TÜV oder der ACEA ausgezeichnet. Dabei kann es sich ruhig auch um Billigöl handeln, da keine schwerwiegenden Unterschiede feststellbar sind.

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