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Wie massiert man richtig?

Nicht immer ist ein professioneller Masseur zur Hand, wenn man massiert werden möchte. Für den Hausgebrauch tun es aber auch einige Grundbegriffe, dann wissen Sie, wie man richtig massiert.

Richtige Massage ist wunderbar.
Richtige Massage ist wunderbar.

Was Sie benötigen:

  • eine gute Haltung
  • einen warmen Raum
  • Puder oder Öl

Umgebung für eine gelungene Massage

  • Das A und O einer wirksamen Massage ist die Vorbereitung. Die zu massierende Person sollte sich bequem lagern können. Ob im Sitzen oder im Liegen ist dabei von der Situation abhängig. Die meisten Menschen können am ehesten entspannen, wenn sie liegen.
  • Die Raumtemperatur muss stimmen. Wenn der zu Massierende friert, wird die Massage keinen Erfolg haben. Auch Ihre Hände sollten eine annehmbare Temperatur haben und nicht Eisklötzen ähneln.
  • Ihre Haltung muss stimmen. Sie müssen sich selbst in einer für Sie günstigen Stellung befinden. Sollte Ihr Partner zum Beispiel auf einem Bett liegen, wird es für Sie schwer. Um richtig an den Körper heranzureichen, müssten Sie mit ins Bett. Das ist meist aber zu weich dafür. Ihr Massagedruck wird im Bett verschwinden, Sie strengen sich umsonst an, der zu Massierende ist wahrscheinlich nicht glücklich.
  • Der beste Ort in einer normalen Wohnung ist der Fußboden, auf dem eine Matte liegt, die mit einem Tuch abgedeckt ist. Was die Lichtgestaltung oder eine Musikuntermalung angeht, da sind persönliche Vorlieben alleinige Grundlagen.
  • Benutzen Sie eventuell ein Körperpuder, falls Sie eher feuchte Hände haben und auf dem Körper des anderen wegrutschen. Ein Öl bietet sich an, wenn die Haut eher trocken ist und durch die Massage gereizt wird. Grundsätzlich können Sie aber auch ohne Puder oder Öl massieren. Damit haben Sie alle äußerlichen Voraussetzungen geschaffen, damit Ihr Partner massiert werden kann, richtig.

So massiert man richtig

  • Es gibt in der klassischen Massage fünf verschiedene Handgriffe: streichen, reiben, kneten, klopfen, vibrieren. Diese zu erlernen braucht eine fundierte Anleitung und Übung. Für den Hausgebrauch kommen aber das Streichen und das Kneten infrage.
  • Beim Streichen legen Sie die flache Hand auf den Körper Ihres Partners auf, verlagern ein wenig Ihr Körpergewicht auf Ihre Hand und streichen in großen Bewegungen über den Körper. Es fühlt sich für den zu Massierenden besser an, wenn Sie immer mindestens eine Hand am Körper haben.
  • Beim Kneten nehmen Sie zwischen Daumen und Finger Muskulatur und kneten diese wie einen Kuchenteig. Das geht natürlich nur an den Stellen, wo es auch genug zu greifen gibt. Der Nacken ist so eine dankbare Stelle oder auch die Rückenmuskulatur.
  • Egal, welchen Griff Sie anwenden. Wenn Sie wollen, dass sich Ihr Partner massiert fühlt und das richtig, sollten Sie auch die Stärke Ihrer Massage beachten. Nicht jeder Mensch verträgt einen kräftigen Griff. Und ganz unabhängig davon, was sich für Sie gut anfühlen würde, fragen Sie den zu Massierenden, wie viel Druck er haben möchte.
  • Auch das Tempo der Massage entscheidet über Misserfolg oder Erfolg. Langsame Griffe entspannen eher, schnelle Griffe regen an. Beides ist richtig, richten Sie sich aber danach, was Ihr Partner möchte.
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