Das Ende der Schulzeit naht und die Frage "Was mache ich nach der Schule?" drängt sich immer mehr auf. Vor Beendigung der Schulaufbahn sollten Sie sich jedoch so früh wie möglich Gedanken darüber machen, welche passende Ausbildung Sie nach der Schule absolvieren oder ob Sie stattdessen eine weiterführende Schule besuchen möchten. Denn oftmals ist es ein langer Selbstfindungsprozess, bis Sie wirklich genau wissen, welchen Beruf Sie später im besten Fall ein Leben lang ausüben wollen.
- 25.10.2010 Martina Apfelbeck
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So finden Sie die passende Ausbildung nach der Schullaufbahn
- Ein erster Anhaltspunkt für die richtige Berufswahl sind die jeweiligen Schulnoten in den einzelnen Fächern. Haben Sie gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Physik oder Informatik, so kämen für Sie technische Berufe in Frage. Interessieren Sie sich lieber für die Fächer Textverarbeitung, Betriebliches Rechnungswesen bzw. Deutsch, dann sind eher die kaufmännischen Berufe das Richtige für Sie.
- Die persönlichen Neigungen bzw. Charaktereigenschaften spielen ebenfalls eine große Rolle bei der richtigen Berufswahl. Wenn Sie zum Beispiel anderen Menschen gerne helfen bzw. mit Menschen/Kindern gerne zu tun haben und auch die Charaktereigenschaften wie Einfühlvermögen und Geduld mit sich bringen, so werden Sie vielleicht mit einer Ausbildung im sozialen Bereich glücklich. Grundsätzlich kann man bei der Berufswahl nur jeden empfehlen, sich sehr genau selbst zu analysieren, welche Stärken und Schwächen man besitzt und welche Neigungen und Charaktereigenschaften einen ausmachen. Sie können auch Personen fragen, die Sie sehr gut kennen (Eltern, Geschwister oder beste/r Freund/in) wie die Sie sehen bzw. beschreiben würden.
- Nach dem Check Ihrer Schulnoten und Ihrer Person selbst schweben einen meistens schon gewisse Berufswünsche vor. Sie sollten auf jeden Fall verschiedene Praktika in den jeweiligen Wunschberufen bei Firmen absolvieren. Damit stellen Sie auch sicher, dass der Traumberuf auch wirklich Ihre Erwartungen erfüllt.
- Informieren Sie sich genauestens über Ihren Traumberuf und fragen Sie sich auch, ob Sie mit den Nachteilen des gewünschten Berufs später auch tatsächlich klarkommen würden. Nur so können Sie vermeiden, dass sich später Ihr Traumberuf nicht als Alptraum herausstellt.
- Wenn Ihre Schulnoten nicht ganz so berauschend sind, sollten Sie sich immer mehrere Optionen offen halten. Es nützt nichts, wenn Sie sich nur auf einen Beruf versteifen, Sie aber hinsichtlich eines Ausbildungsplatzes aufgrund Ihrer Schulnoten und Vielzahl an besseren Bewerbern zum Schluss leer ausgehen.
- Weitere Informationen zu diesem Thema bietet auch die Bundesagentur für Arbeit an.