Wenn Sie Ihr Brot selbst backen wollen, kommen Sie nicht um den Sauerteig herum. Er lockert den Teig auf und verleiht ihm das typisch saure Aroma. Haben Sie einmal einen Sauerteig gemacht, können Sie ihn aufbewahren, um eine neue Sauerteig-Kultur anzusetzen.
- 02.11.2010 Dana Kaule
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Weizen- oder Roggenmehl
- Wasser
So macht man Sauerteig
- Mischen Sie in einer Schüssel 100 Gramm Mehl mit Wasser, so dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Dabei ist es egal, ob Sie Weizen- oder Roggenmehl verwenden.
- Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort 24 Stunden lang stehen. Warm heißt in diesem Fall 25 bis 30 Grad Celsius. Liegen die Temperatur darunter, dauert der Sauerteig länger.
- Geben Sie nach 24 Stunden erneut 100g Mehl und entsprechend viel Wasser dazu. Rühren Sie den Teig um und lassen Sie ihn wieder 24 Stunden stehen.
Sauerteig braucht seine Zeit
- Wiederholen Sie das 24-stündige Warten und erneute Hinzugeben von Mehl und Wasser.
- Tun Sie das solange, bis der Teig säuerlich riecht und sich auf der Oberfläche Schaum bildet.
- Testen Sie nun mit einem Kochlöffel, ob Ihr Sauerteig fertig ist. Stecken Sie dazu den Löffel in den Teig und schauen Sie, ob Sie an dem Teig, der am Löffel hängen bleibt, Bläschen erkennen. Wenn ja, ist der Sauerteig fertig.
- Das ganze Prozedere dauerte in der Regel 3 bis 5 Tage.
Sauerteig im Kühlschrank aufbewahren und wieder verwenden
- Sie können 100 Gramm von dem Sauerteig, den Sie angesetzt haben, abmachen und in einem Einweck-Glas im Kühlschrank aufbewahren.
- Da der Sauerteig weiter gärt, schrauben Sie das Glas nicht ganz zu.
- Den so aufbewahrten Sauerteig können Sie jederzeit reaktivieren und mit ihm einen neuen Sauerteig ansetzen.